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Deutsche in Ungarn am beliebtesten

Die Deutschen sind einer Meinungsumfrage zufolge für die Ungarn die beliebtesten Ausländer. Auf der Suche nach der sympatischsten Nation belegte die deutsche bei einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Forsense im November dieses Jahres mit deutlichem Vorsprung Platz 1. Dabei wurden 1000 Personen danach gefragt, welche europäischen Nationen die Ungarn für sympatisch halten. Es waren höchstens drei Antworten möglich, wobei auch die Reihenfolge der Antworten von Bedeutung war.

Auf die Frage „Welche ist für Sie die sympatischste Nation in Europa“ setzten 20 Prozent die Deutschen an erste Stelle, jeweils 10 Prozent die Franzosen, Schweizer und Österreicher. „Die Deutschen sind herausragend populär unter den Ungarn“, heißt es zu den jetzt veröffentlichten Umfrage-Ergebnissen. Die Antworten seien jedoch auch weit gestreut, denn 13 Prozent der Befragten erwähnten eine Nation, die mindestens 2 Prozent von ihnen für die sympatischste hielt. Charakteristisch sei gewesen, dass westeuropäische Nationen auf die Liste kamen. Aus dem früheren sozialistischen Lager wurden nur die Polen für sympatisch gehalten.

Die Befragten konnten auch eine zweite und dritte Nation als sympatischste benennen. Dabei ergab sich ein eindeutiger Vorsprung der Deutschen. Fast jeder zweite erwähnte sie, aber auch die Österreicher, Engländer und Italiener erreichten vordere Plätze.

Nicht eindeutig bestimmt werden konnten die Motive für die Bewertung. Unter anderem führt die Umfrage die Sprachkenntnisse an. In Ungarn wird deutsch und englisch von den meisten als Fremdsprache gesprochen. Auch historische Beziehungen spielen etwa bei Deutschen und Österreichern eine Rolle, erklären jedoch nicht die gute Platzierung der Franzosen.

Auf zwei Rädern in den Aquapark

Ausbau der Radwege in Zalaegerszeg wird fortgesetzt

Nach Alsóerdö sind jetzt auch das Thermalbad und Flextronics für die Radler auf dem Drahtesel zu erreichen. Dieser Tage fand die technische Übergabe der neuen Radwege statt und damit wurde das Netz der Radwege in Zalaegerszeg wieder um ein ganzes Stück erweitert.

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Vier Frauen schlagen in Ungarn Räuber in die Flucht

Im nordostungarischen Nyíregyháza haben vier Mitarbeiterinnen eines Pfandhauses am Montagnachmittag einen bewaffneten Räuber in die Flucht geschlagen, teilt die Polizei mit. Sie gaben den Forderungen des Kriminellen nicht nach, sondern drückten den Alarmknopf und schlugen eine Tür gegen die Hand des Täters. Sofort verständigten sie auch die Polizei, die den 23-jährigen Mann auf noch heißer Spur ergreifen konnte. Auch seine Waffe, mit der er die Mitarbeiterinnen bedroht hatte – eine Gaspistole – stellten die Polizisten sicher. Es wurde ein Verfahren wegen des begründeten Verdachts auf Raubüberfall eingeleitet.

Demonstration vor deutscher Botschaft

Beschäftigte des Flughafens Ferihegy und ihre Angehörigen haben am Montag vor der deutschen Botschaft in Budapest demonstriert. Führer der seit 10. Dezember streikenden Gewerkschaften überreichten einem Botschaftsvertreter eine Petition, in der sie um Unterstützung beim Streit mit dem Flughafen-Eigentümer Hochtief bitten. Etwa 50 Menschen hatten sich zum Protest vor der Botschaft versammelt.
In den zurückliegenden Jahren – insbesondere nach der übernahme durch Hochtief – habe es zahlreiche Einschränkungen gegeben, die die Beschäftigten sehr empfindlich träfen und das Niveau der Dienstleistungen beschädigten, hieß es in der Petition. Ein Gewerkschaftsvertreter sagte der Nachrichtenagentur MTI, die Botschaft habe zugesagt, sofort zu handeln und innerhalb diplomatischer Rahmen alles dafür zu unternehmen, damit sich die Lage auf dem Flughafen normalisiert.
Durch Einschüchterung und systematisches Mobbing versuche das Unternehmen die immer unzufriedeneren Arbeitnehmer zur Ruhe zu bringen, heißt es in der Petition. Auf eine Anfrage an den Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Hochtief-Gruppe sei keine Antwort gekommen.