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Parlament beschließt Vermögensteuer

Ungarns Parlament hat am Dienstag die Einführung der Vermögensteuer beschlossen. Im Zusammenhang mit der Besteuerung von Wohnimmobilien über diese Steuerart entschieden die Volksvertreter auch über deren Ausmaß, teilte das Finanzministerium in einem Kommunique mit. Danach beträgt der Steuersatz bei einem Verkehrswert zwischen 0 und 30 Millionen Forint (1 Million Ft. rund 3552 EUR) 0,25 Prozent, bei 30-50 Millionen Forint 0,35 Prozent und darüber 0,5 Prozent.

Es habe auch einen Vorschlag gegeben, der den Kreis der Immobilien erweitert, die in die Vermögensbesteuerung einbezogen werden können. Dieser Vorschlag sei jedoch nicht zur Abstimmung gekommen. Damit dementierte das Ministerium Medienberichte, wonach sich die Vermögensteuer nicht nur auf Wohn-, sondern auch auf andere Immobilien beziehen solle.

Ungarn: Neuer Lebensmittelkodex umstritten

Ein ethischer Kodex zur Produktpalette im Handel mit Lebensmitteln hat in Ungarn eine Woche vor dem geplanten Inkrafttreten am 1. Juli eine öffentliche Debatte ausgelöst. Dabei wurden Befürchtungen laut, das Regelwerk könnte gegen EU-Regeln verstoßen. Das Staatsamt für Wettbewerb in der Wirtschaft vertritt die Ansicht, dass vor allem die Festlegung gesetzwidrig sein könnte, wonach 80 Prozent der Lebensmittel in den Geschäften aus Ungarn stammen müssen. Initiator des Kodex ist das Landwirtschaftsministerium, das dem Vernehmen nach das Dokument nicht mit der Wettbewerbsbehörde abstimmte.

Schon mehrfach sei im Vorfeld die Frage gestellt worden, dass einzelne Punkte des Ethik Kodex wettbewerbsrechtliche Bedenken aufwerfen könnten, sagte der Generalsekretär des Landes-Handelsverbandes, György Vámos, dem Privatsender Inforadio.

Beauftragte von Fach- und Vertretungs-Organisationen aus Produktion, Verarbeitung und Handel hatten bereits im April den Kodex im Agrarministerium unterzeichnet. Auf seiner Grundlage soll sich der Anteil ungarischer Produkte in den Regalen der großen Supermarkt-Ketten von bislang etwa 75 auf 80 Prozent erhöhen. Die Wettbewerbsbehörde untersucht die Rechtmäßigkeit des Kodex darauf, ob in- und ausländische Waren unterschiedlich behandelt werden dürfen.

Edles Porzellan nicht nur für Blaublütige

Herend, die ungarische Heimat des „weißen Goldes“

Seit 2000 präsentiert sich Ungarns führende Porzellanmanufaktur Herend – die Hochburg künstlerischer Porzellanherstellung im Land der Magyaren – mit einer zusätzlichen Attraktion: dem Porcelanium.

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Pfad der Zeitreise in Szentbékkálla

Neuer Lehrpfad wurde im Herzen des Kali-Beckens geschaffen

Nach zwei Jahren wurde vor einigen Tagen im Kali-Becken ein weiterer Lehrpfad übergeben. Einen auch das Steinmeer von Szentbékkálla berührenden, acht Kilometer langen, als Theodora-Kékko bezeichneten Lehrpfad schuf die Kékkúti Ásványvíz Zrt. für Kosten von rund 5 Millionen Forint.

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