Wegen Täuschung der Kunden und unehrlicher Handelspraktiken hat das ungarische Amt für Wettbewerb in der Wirtschaft gegen Penny Markt eine Geldstrafe in Höhe von 100 Millionen Forint (fast 360.000 Euro) verhängt. Die Wettbewerbshüter hatten im Oktober 2008 eine Untersuchung gegen die Ladenkette eingeleitet, teilte die Behörde am Dienstag mit. Dabei wurde festgestellt, dass es in zwei Zeiträumen Probleme mit Aktionsangeboten gab.
Nachrichten
Zum Picknick an die „Melegér“
Die besondere Atmosphäre der warmen Wasserader von Hévíz
Der Abfluss des Hévízer Sees wurde früher „Melegér“ genannt, auf Deutsch bedeutet das soviel wie warme Wasserader. Im 13. Jahrhundert kamen die Gerber hierher und gerbten die Häute. Zur Türkenzeit badeten hier die Soldaten der nahen Festung ihre müden gichtkranken Glieder. Später trieb der Bach vier Mühlen an und verschaffte den Anwohnern eine Existenz.
Über die Pläne von sieben Jahren
In der Region können Projekte mit 120 Milliarden Forint gefördert werden
Der Westtransdanubische Regionale Entwicklungsrat beriet auf der in Zalakaros abgehaltenen Vorstandssitzung den aktuellen Stand des westtransdanubischen Regionalen Operativprogramms (ROP), über das letzte Jahr der Vertretung der Region in Brüssel bzw. die Auswirkungen des Entwicklungsplans Neues Ungarn in Westransdanubien.
Parlamentspräsidentin unterliegt bei Bürgermeisterwahl
Ungarns Parlamentspräsidentin Katalin Szili von der sozialistischen Partei hat bei der Büergermeisterwahl im Komitatszentrum Pécs am Sonntag eine schwere Niederlage einstecken müssen. Der Kandidat vom Wahlbündnis der bürgerlichen Partei Fidesz und den Christdemokraten, Zsolt Páva, brachte es auf 36 570 Stimmen, während für Szili nur 18 981 votierten. Damit kann Páva zum zweiten Mal im Bürgermeistersessel Platz nehmen, nachdem er bereits zwischen 1994 und 1998 das Amt ausübte. Neuwahlen waren nach dem Tod von Bürgermeister Péter Tasnádi Ende Januar dieses Jahres notwendig geworden.
Deren überwältigende Sieg des Fidesz-Politikers Páva wird allgemein im Land als ein Signal für die weitere Auseinandersetzung mit der Sozialistischen Partei gewertet. Da auch Meinungsumfragen seit langem eine Fidesz-Mehrheit bei etwa zwei Dritteln sehen, wächst der öffentliche Druck zur Ausschreibung von Neuwahlen des Parlaments. Derzeit wird das Land von einer Regierung unter dem parteilosen Ministerpräsidenten Gordon Bajnai geführt. Sein Vorgänger Ferenc Gyurcsány war Ende März als Regierungs- und als Parteichef zurückgetreten.
