Balaton Zeitung E-Paper Banner

Drei Tote nach sinnloser Raserei

Drei junge Männer verloren ihr Leben, als sie mit ihrem Pkw vom Typ Renault Megane und Tempo 170 von der Fahrbahn abkamen und gegen einen Baum prallten.

Die Fahrzeuginsassen hatten bei dem Unfall, der sich bereits am frühen Samstagmorgen auf der Hauptstraße 76 zwischen Sármellék und Fenékpuszta ereignete, keine Überlebenschance. Den Hilfskräften boten sich erschreckende Bilder. Der Tachometer im Innern des fürchterlich zugerichteten Autowracks zeigte noch die zuletzt gefahrene Geschwindigkeit an.

Außer dem hohen Tempo sind die genauen Unfallursachen nicht bekannt, Augenzeugen gab es nicht. Sicher ist, daß das Fahrzeug in einer leicht überhöhten Rechtskurve über die linke Fahrbahnbegrenzung hinausgeriet, eine Leitplanke durchbrach und gegen den in einem Graben stehenden Baum stieß.

Der Fahrer des Pkw, ein 21 Jahre alter Mann, und zwei Mitfahrer, 18 und 31 Jahre alt, verstarben am Unfallort. Alle drei trugen keinen Sicherheitsgurt. Die Polizei wurde von einem später Vorbeifahrenden alarmiert.

(Quelle: monitormagazin.hu)

Luftrettungsdienst am Nordufer

Grundsteinlegung der Balatonfüreder Rettungsstation

Vor einigen Tagen wurde der Grundstein der in Balatonfüred zu schaffenden Rettungsstation und des Helikopterlandeplatzes gelegt, diese Investition in Höhe von 138 Millionen Forint soll bis September fertiggestellt werden.

Weiterlesen…

Weihnachten für Snobs – Lachs statt Balatonkarpfen

Einzelne Restaurants versuchen bereits jetzt, Liebhaber der geschuppten Gesellen mit besonderen Fischgerichten auf die kommenden Weihnachtsfeiertage einzustimmen.

Ein deutliches Ansteigen der Nachfrage auf dem Fischmarkt ist allerdings noch nicht erkennbar, so Attila Semegi, Verkaufschef der Balatoni Halászati Zrt., laut balatonihirek.hu. Er verwies darauf, daß Warenhäuser und auch Supermärkte noch keine Aktionspreise für Fisch anbieten. Das bedeutet, daß ein Kilo Karpfen zur Zeit zwischen 629 und 689 Forint kostet; Semegi zufolge dürfte der Preis vor Weihnachten noch bis unter 400 Forint pro Kilo fallen.

Traditionell spielt Fisch bei den Weihnachtsmenüs eine wesentliche Rolle. Inzwischen kämpft jedoch der Süßwasserfisch auf dem Teller gegen seine „Kollegen“ aus dem salzigen Element. Besonders Hauptstädter und besser gestellte Familien greifen gerne auf Meeresspezialitäten wie den Lachs zurück.

Immerhin ist fraglich, ob es sich bei den angebotenen Balatonfischen auch immer um solche handelt, die tatsächlich im Ungarischen Meer geschwommen sind. Die genannte Fischereigesellschaft fordert deshalb die Einführung einer Art Schutzmarke, um dem Kunden eine ehrliche Herkunftsgarantie gewähren zu können.

IWF-Experten zu Abstimmung in Ungarn

Eine Expertendelegation des Internationalen Währungsfonds weilt in dieser Woche zu Koordinierungsgesprächen in Budapest, meldet die Nachrichtenagentur MTI. Die Experten überprüfen Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Kreditrahmen, den der IWF Ungarn zur Stabilisierung seiner Wirtschaft gewährt hat, erfuhr die Agentur von dem Finanzinstitut mit Sitz in Washington.

Zu den Kreditbedingungen des IWF gehört, dass Experten vor der ersten ordentlichen Überprüfung im Zeitraum Februar die Erfüllung des Programms sichten, sagte ein Experte des IWF, der nicht genannt werden wollte. Der gegenwärtige Besuch sei vor allem deshalb nötig, damit die IWF-Experten Klarheit gewinnen über die Entwicklung der ungarischen Wirtschaftslage und sie im Zusammenhang mit der Revision keine Überraschung erleben.

Vor allem die Maßnahmen zur Reduzierung der Regierungsausgaben sowie zur Unterstützung des Banksektors würden von der sieben bis acht Mitglieder zählenden IWF-Delegation ausgewertet.
Der Pressechef des Finanzministeriums Ferenc Pichler sagte MTI, die Delegation werde einige Tage in Ungarn bleiben.

IWF-Chef Dominiqque Strauss-Kahn hatte bereits auf seiner Pressekonferenz am 13. November in Washington auf eine Frage von MTI angekündigt, dass der Währungsfonds Anfang Dezember Experten nach Ungarn schickt und etwa im Februar das Kreditprogramm einer ordentlichen Überprüfung unterzogen wird.
Der Kreditrahmen für Ungarn war vom IWF Anfang November verabschiedet worden. Ende Oktober hatte der Währungsfonds mitgeteilt, dass Ungarn insgesamt 25,1 Milliarden Dollar als Schutzschild erhält.