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Unwetter bringt Tunnelbau zum Einsturz

Beim Bau der Autobahn M6 in Ungarn hat lang anhaltender Regen einen Tunnel auf etwa 100 Meter Länge einstürzen lassen. An der Oberfläche entstand ein 40 Meter breiter und 10 bis 15 Meter tiefer Krater, berichtet die Regionalzeitung „Dunántúli Napló“ am Freitag. Die Bauarbeiten an der Stelle nahe Bátaszék (Komitat Tolna) wurden unverzüglich eingestellt, das betroffene Gelände abgesperrt.

Den Tunnel darf derzeit niemand betreten, Fachleute beobachten weitere Risse und Bewegungen von der Oberfläche aus. Erst nach Besserung der Wetterlage und in Kenntnis der Untersuchungsergebnisse sollen die Arbeiten wieder beginnen. Bei dem Einsturz wurde niemand verletzt, auch die Maschinen konnten in Sicherheit gebracht werden.

200 Jahre Nagykanizsa

Neue ständige Ausstellung im Nagykanizsaer Thúry-György-Museum eröffnet

Unter dem Titel „Menschen, Straßen, Verbindungen – Jahrtausende von Süd-Zala“ wurde eine neue ständige Ausstellung im Nagykanizsaer Thúry-György-Museum eröffnet.

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Moto GP kommt nach Ungarn

Ungarn wird vom September nächsten Jahres an für mindestens fünf Jahre Gastgeber eines Laufes der MotoGP, Weltmeisterschaft der Motorräder in der 500-Kubikzentimeter-Klasse. Das Rennen wird jeweils außerhalb der Haupt-Urlaubssaison auf dem Balatonring ausgetragen, teilte Wirtschaftsminister Gordon Bajnai auf einer Pressekonferenz mit.

Die Strecke dafür errichtet die spanische Sedesa-Gruppe bai der Ortschaft Sávoly, nahe dem internationalen Flughafen Sármellék und der Autobahn M7 für mehr als 80 Millionen Euro. Die Arbeiten dafür sollen im September beginnen und ungefähr acht bis zehn Monate dauern. Im September nächsten Jahres ist der erste Grand Prox geplant.

Der 4650 Meter lange Kurs ähnelt dem von Valencia, hieß es weiter. Dabei werden jeweils auch Rechts- und acht Linkskurven projektiert. Die Bahn wird eine Mindestbreite von 14 Metern haben und eine Höchstgeschwindigkeit von 315 Stundenkilometern zulassen. Die Zuschauertribüne ist für 100 000 Menschen ausgelegt, wobei für etwa ein Drittel davon Sitzplätze vorgesehen sind. Mit der Rennstrecke entstehen rund 800 Arbeitsplätze in der Region.

Ungarn erlebt Rekordkälte

95 Jahre lang hat der Kälterekord in Ungarn gehalten, bis er an diesem Mittwoch fiel. Im Juli 1913 waren im nordwestungarischen Sopron 14,6 Grad gemessen worden. Jetzt sank die Höchsttemperatur des Tages sieben Zehntel tiefer auf 13,9 Grad. In Budapest hingegen hielt der Rekord von 16,3 Grad aus dem Jahre 1957, wurde aber nur um 0,2 Grad verfehlt. Als Durchschnitt für das Land ermittelten die Meteorologen am selben Tag 20,7, für die Hauptstadt 21,8 Grad.

Ganz anders gestaltete sich das Wetter im vorigen Jahr: Am 20. Juli 2007 gab es in Kiskunhalas (Komitat Bács-Kiskun) mit 41,9 Grad den absoluten Spitzenwert in der Geschichte meteorologischer Aufzeichnungen in Ungarn. Die Hauptstädter stöhnten damals bei einem Rekordwert von 40,3 Grad.