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200 Jahre Nagykanizsa

Neue ständige Ausstellung im Nagykanizsaer Thúry-György-Museum eröffnet

Unter dem Titel „Menschen, Straßen, Verbindungen – Jahrtausende von Süd-Zala“ wurde eine neue ständige Ausstellung im Nagykanizsaer Thúry-György-Museum eröffnet.

László Horváth, der die Institution jetzt verlassende Direktor, sagte auf Nachfrage, dass in einem Teil der auf fast 525 Quadratmetern zusammenstellten Ausstellung die Geschichte des zwischen dem westlichen Becken des Klein-Balaton und der Mura befindlichen Gebiets vom Beginn der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter vorgestellt wird. Laut László Horváth hatte man bei der Zusammenstellung der Ausstellung mit der Fülle von Objekten zu kämpfen, da bei den Ausgrabungen in den letzten Jahren auf den Strecken der Autobahnen M7 und M70 die aus 700 Fundobjekten bestehende archäologische Sammlung auf fast das Dreifache anwuchs.

Der andere Teil der Ausstellung macht die Besucher mit dem Nagykanizsa zur Zeit des Dualismus, als die Handelsstadt ihre Blütezeit erlebte, bekannt. Kuriosum der Ausstellung ist, dass die heutigen Stadtbewohner mit Hilfe eines Computers die Straßen und Plätze von Nagykanizsa vor 200 Jahren kennen lernen können. Alte Postkarten und Stadtpläne wurden digitalisiert und in den Computer geladen, so dass dadurch, wenn auch nur virtuell, das Nagykanizsa des 19. Jahrhunderts erneut erstehen konnte. Das Computerprogramm ermöglicht auch, dass die Besucher in das größte Geschäft des 19. Jahrhunderts, in der Handlung von Adolf Rosenfeld und seinen Söhnen, eintreten können. Fast tausend einstige Waren des Geschäftes – darunter Lebensmittel, Geschirr und Eisenwaren – kann man auf dem originalen Preisverzeichnis ablesen.

Wie zu erfahren war, beliefen sich die Kosten zur Schaffung der neuen Ausstellung auf 40 Millionen Forint, diese Summe stellten das Ministerium für kulturelles Erbe, die Selbstverwaltung von Nagykanizsa, die Selbstverwaltung des Komitats Zala sowie die Stiftung Für das Kanizsaer Museum zur Verfügung.