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Störende Kirchenglocken

Als man den nur sechs Meter hohen offenen Glockenturm der József-Mindszenty-Gedächtniskirche in Veszprém erbaute, dachte man wahrscheinlich nicht an die Folgen für die Anwohner.

Spätestens jetzt tritt nämlich ein Problem zutage. Dreimal wochentags, an Wochenenden wenigstens sechsmal täglich, rufen die Glocken an besagtem Ort zum Gebet. Und zwar derart laut, daß auch nach Meinung gläubiger Christen die erträglichen Grenzen deutlich überschritten werden. Neben der Kirche steht ein zehnstöckiger Plattenbau, in dem sich Wohnungen befinden, die nur etwa zehn Meter vom Glockenturm entfernt liegen. Tamás Hudvágner, der gewählte Stadtteilvertreter in Veszprém, hat sich mit den Unannehmlichkeiten vertraut gemacht und sieht die belästigten Anwohner im Recht. Doch leider kann auch er momentan keine Problemlösung für die Kirchennachbarn anbieten, die bereits erfolglos versucht haben, ihre Wohnungen zu verkaufen oder zu vermieten.

Eine Lösung würde sich noch anbieten: Die Planung und Errichtung einer Lärmschutzmauer zwischen Glockenturm und Wohnhäusern mit geschätzten sechs Millionen Forint Kosten. Da laut vehir.hu aber weder die Stadt Veszprém noch die Kirchenverwaltung über eine so ergiebige Geldquelle verfügen, werden sich die Anwohner auf unabsehbare Zeit mit den lauten Umständen abfinden müssen. Mag sein, daß ein Gespräch mit dem Herrn Pfarrer wenigstens teilweise weiterhilft.

Schweizer in Ungarn niedergestochen

Ein 61jähriger Schweizer ist in dem Dorf Nagybakónak (Komitat Zala) von einem bislang unbekannten Täter niedergestochen worden. Das teilte die Polizei des Komitats mit. Der Mann wurde bereits am Donnerstagmorgen mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus von Nagykanizsa eingeliefert. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Mordversuches ein. Über eine heiße Spur zum Täter konnte ein Sprecher der Behörde Sonntagabend noch nichts mitteilen.

Kreisverkehr und Touristenattraktion übergeben

Die südlichste Stadt Ungarns poliert ihr Antlitz weiter auf. Beinahe 300 Millionen Forint (rund 1,7 Millionen Euro) investierte Siklós, Kleinstadt in der Baranya mit rund 10 000 Einwohnern, in einen neuen Kreisverkehr und die damit verbundene Verschönerung des Umfeldes. Jetzt wurde der Komplex mit Parkplätzen, Radwegen und neuen Bürgersteigen übergeben. Dazu gehört als ganz große Attraktion der durch ihre mittelalterliche Burg weithin bekannten Kommune ein singender Springbrunnen, der jede Stunde einmal ertönt. Als weitere Vorhaben bis zum Jahre 2010 kündigte Bürgermeister János Marenics die Erneuerung des Kossuth-Platzes und der zentralen Verkehrsader, der Felszabadulás utca an. Dies sei jedoch davon abhängig, ob entsprechende Bewerbungen um finanzielle Mittel dafür erfolgreich sind.

Ultraschallgerät in der Herzchirurgie

Neue Investition im Zalaegerszeger Krankenhaus

Die herzchirurgische Abteilung des Zalaegerszeger Krankenhauses erhielt ein modernes tragbares Ultraschallgerät. Die Mitarbeiter der Abteilung hatten schon lange den Wunsch, ein solches Gerät einzusetzen. Die Beschaffung des Geräts im Wert von 35 Millionen Forint wurde letztlich durch eine gemeinsame Initiative möglich.

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