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Schwerer Unfall bei Feuerwerk in Budapest

Budapest – Am Rande des Feuerwerks zum ungarischen Nationalfeiertag (20. August, Feiertag der Staatsgründung) hat sich am Donau-Ufer ein schwerer Unfall ereignet. Eine Mutter und ihre Tochter stürzten von der Uferstraße zwischen Patőfi- und Lágymányos-Brücke etwa acht Meter in die Tiefe auf Steine, berichtet die Feuerwehr auf ihrem Internet-Portal. Erst am Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr über den Unfall vom Vorabend informiert.

Das Mädchen kam ohne ernsthaftere Verletzungen davon, während die Mutter am Rücken schwer verletzt wurde. Sie wurde in einem Vakuumbett nach oben gezogen und ins Krankenhaus gebracht. Beide hatten dem Feuerwerk zugesehen und waren nach Angaben des Mädchens durch eine unglückliche Bewegung abgestürzt.

Budapester Szabadság-Brücke gesperrt

Budapest – Die Szabadság-Brücke in Budapest bleibt vom heutigen Dienstag an für 15 Monate gesperrt. Ihre Rekonstruktion wird nach den vorliegenden Plänen bis Ende Oktober kommenden Jahres dauern, berichtet der Nachrichtensender hirTV. Bis dahin fahren mehrere Straßenbahnen der Hauptstadt mit veränderter Linienführung oder es sind Ersatzbusse eingesetzt.

Die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Brücke wurde im Jahre 1896 erbaut. Ihre Erneuerung kostet 5,2 Milliarden Forint (etwa 21 Millionen Euro). Bei der Rekonstruktion werden Pfeiler, Brückenköpfe und Haltekonstruktion verstärkt, die über die Brücke führenden Leitungen und Rohre, Straße und Fußwege umgebaut. Außerdem bekommt die Brücke eine neue Festbeleuchtung.

Drei Tote bei Verkehrsunfall im Komitat Fejér

Székesfehérvár – Bei einem tragischen Verkehrsunfall im Komitat Fejér sind in der Nacht zum Montag drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Insassen des verunglückten Pkw wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, meldet das Internetportal der Feuerwehr. Keiner der Insassen hatte die Sicherheitsgurte angelegt.

Der Unfall ereignete sich laut Polizei kurz nach 1.00 Uhr, als die betroffene Gesellschaft von einem Tanzlokal auf dem Weg nach Hause war. Das Fahrzeug rutschte in der engen Kurve einer Auffahrt zur Autobahn M6 bei Adony aus bisher ungeklärter Ursache von der Straße, überschlug sich mehrfach und blieb dann vier Meter tiefer auf dem Dach liegen.

Von den fünf Insassen starben zwei etwa 30-jährige Männer und ein 15-Jähriger Jugendlicher. Am Steuer saß eine 39-jährige Frau. Sie erlitt lebensgefährliche Verletzungen, ein 33-jähriger Mann wurde schwer verletzt. Bei den Ermittlungen wird auch geprüft, ob die Fahrerin unter Alkoholeinfluss stand.

Familientragödie am Balaton – Vater und Sohn tot

Balatonlelle – Bei einem Ausflug mit dem Wasserrad auf dem Balaton sind am Samstag ein Familienvater und sein Sohn ums Leben gekommen. Beide waren Nichtschwimmer, die fünfköpfige Familie – Eltern und drei Kinder – hatte sich dennoch mindestens 350 Meter vom Ufer bei Balatonlelle entfernt, berichtet die Unabhängige Nachrichtenagentur am Sonntag unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Wasser-Rettungsdienstes. Als der 15-jährige Sohn ins Wasser fiel, sprang der 42-jährige Vater ihm nach, obwohl er nicht schwimmen konnte.

Nur wenige Minuten nach dem Vorfall trafen Rettungskräfte auf Booten am Ort des Geschehens ein. Augenzeugen konnten jedoch den genauen Punkt des Unfalls nicht bestimmen. Vier Stunden später fanden Taucher den Leichnam des Vaters, während der Junge am Sonntag nach wie vor vermisst wurde. Wegen eines Sturms musste die Suche am Nachmittag unterbrochen werden.

Der Rettungsdienst machte im Zusammenhang mit dem Unglück erneut darauf aufmerksam, dass sich Nichtschwimmer ohne Schwimmweste nicht in die Nähe von tiefem Wasser begeben sollen. Die betroffene Familie kam aus der Großen Tiefebene und verbrachte zum ersten Mal im Leben einen Urlaub am Plattensee.