Erlebnisbad in Siófok übergeben

Siófok – Ein Erlebnisbad mit einem besonders sehenswerten Panorama ist in Siófok seiner Bestimmung übergeben worden. Die neue Attraktion der heimlichen Hauptstadt des Balatons befindet sich mitten im Hafen, berichtet das Internetportal www.sunline.hu am Montag. „Wir wollten eine solche Attraktion in Siófok schaffen, wie es sie in der Stadt noch nicht gab“, sagte Geschäftsführerin Júlia Németh-Heves. „Das ganze Jahr hindurch können sich die Besucher am ständig wechselnden Gesicht des Balatons ergötzen.“ Für den Bau wurde eine halbe Milliarde Forint (etwa zwei Millionen Euro) investiert.

Im Badehaus erwartet die Gäste außer den Erlebnisbassins ein 25-Meter-Becken, das für sportliche Zwecke geeignet ist. Dort sollen auch die Kinder von Siófok ihre Wettkampf-Ausbildung erhalten. Die Eintrittspreise wurden nach Aussage der Verantwortlichen so gestaltet, dass sie für alle bezahlbar sind. So kann man für 1000 Forint (etwa vier Euro) drei Stunden lang schwimmen.

Weltkriegs-Munition in Siófok gefunden

Siófok – Munition aus dem Zweiten Weltkrieg hat die Polizei in Siófok am Dienstag beschäftigt. Eine Fundstelle der nicht näher bezeichneten Sprengkörper befindet sich auf einem Bauplatz, die andere wurde bei landwirtschaftlichen Arbeiten auf einem Acker entdeckt. „Polizisten markierten beide gefährliche Gegenstände. Dann alarmierten sie die Feuerwerker“, sagte der Sprecher der Polizeihauptmannschaft von Somogy, Gábor Bíro.

Billigerer Strom für Siófok

Die Selbstverwaltung tritt auf den liberalisierten Elektroenergiemarkt und holt die Angebote der Energieversorger ein. Davon erwartet die Selbstverwaltung eine erhebliche Kosteneinsparung.

Der Bürgermeister der Stadt Árpád Balázs sagte der Zeitung Somogyi Hírlap, dass Selbstverwaltungen und Wirtschaftsgesellschaften die Möglichkeit haben, die Energieversorger frei zu wählen. Deshalb erwartet man für die Beleuchtung der Institutionen der Selbstverwaltung und die Straßenbeleuchtung der Stadt die Angebote von verschiedenen Energieversorgungsunternehmen.

Nach Einschätzung von Fachleuten können auf diese Weise 20 Prozent oder mehr Energiekosten eingespart werden. Im Falle der Gasversorgung hat das allerdings keinen Sinn, denn dort können nur wenige Prozent gespart werden.

Im diesjährigen Haushalt sind mehr als 700 Millionen Forint für die Aufgaben der Stadtbetreibung vorgesehen. Davon verbraucht die Beleuchtung der Stadt 110 Millionen Forint, größere Posten als die Beleuchtung sind die Pflege der Grünanlagen, die Unterhaltung der Fußwege, Straßen und Parkplätze sowie die Aufgaben der Stadtreinigung.