Der Weiße Ring in Siófok unterstützt Opfer von Kriminalität

Vor allem bei Ausländern hat das Siófoker Büro des Weißen Rings in der Balatonsaison hohe Anerkennung erfahren.

Bis dato haben dort 242 Geschädigte um Hilfe nachgesucht, davon haben bisher 171 Personen finanzielle Unterstützung bzw. Entschädigung in Höhe von zusammen zwei Millionen Forint erhalten. Davon berichtete András Kövári, der Vorsitzende des Weißen Rings, nunmehr in Siófok auf einer Pressekonferenz.

Der Leiter des Siófoker Büros, László Fügedi, gab einen Erfahrungsbericht über die bisherige Sommersaison. Hauptsächlich nach Stranddiebstählen sowie Wohnungsein- und Autoaufbrüchen sei von den betroffenen Opfern um Hilfe gebeten worden. Die Zahl der Autodiebstähle ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, „in Mode” gekommen sei jedoch das Delikt des Hoteldiebstahls.

Fügedi verwies mit Bedauern darauf, daß die staatliche finanzielle Unterstützung des Weißen Rings in den letzten Jahren stark eingeschränkt wurde. Aus diesem Grund mußten bereits mehrere Büros, darunter das in Balatonfüred, geschlossen werden. Die Einrichtung in Siófok könne nur dank großzügiger finanzieller Hilfe der örtlichen Stadtverwaltung weiter bestehen.

Siófok drängt auf Mautfreiheit für Autobahn-Abschnitt

Die an Siófok vorbeiführende Autobahnstrecke soll nach Vorstellung der Stadt sofort von der Maut befreit werden. Dass beantragte Bürgermeister Árpád Balázs am Montag in einem gleich lautenden Schreiben an das Wirtschafts- und das Verkehrsministerium. Damit wären die Dauerstaus zu umgehen, die sich immer wieder auf dem Hauptverkehrsweg von Siófok bilden. Am verkehrsreichsten Knotenpunkt, der Kreuzung der Straßen Nummer 7 und 65, konnte am Montag auch die Regelung durch die Polizei keine deutliche Verbesserung der Lage bringen. Die regelmäßigen Staus sind zu beobachten, seit die Autobahn M7 (Budapest-Balaton) kostenpflichtig wurde.

Bislang war die Bitte des Bürgermeister auf eine gebührenfreie Strecke abgelehnt worden, obwohl beispielsweise die Autobahnabschnitte bei Érd und Székesfehérvár die Vergünstigung genießen. Das Ministerium schlug dagegen den Bau einer parallelen Entlastungsstrecke vor, die Milliarden Forint (1 Euro derzeit 230 Forint) kosten würde.

Deutscher Jugendlicher randaliert in Siófok

Wegen Rowdytums hat die Polizei in Siófok ein Verfahren gegen einen deutschen Jugendlichen eingeleitet. Der 18-Jährige Kasachstan-Deutsche aus Thüringen hatte am frühen Mittwochmorgen in einem Vergnügungslokal einen Ungarn mit Fäusten und Knien angegriffen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Als Angreifer und Opfer am Boden lagen, wurden sie von Umstehenden getrennt, der Deutsche suchte das Weite. Wenig später lief er, bewaffnet mit einem Nudelholz und dem Metallrohr eines Sonnenschirms, Polizisten in die Arme. Da er von seinem Opfer eindeutig erkannt wurde und keine plausible Erklärung fand, führten ihn die Beamten beim Polizeipräsidium von Siófok vor.

Coke Club in Siófok wurde erneut eröffnet

Am Samstag, 14. Juni, begann die zweite Saison des Coke Clubs. Der Ort, der die Stimmung der klassischen Küstenclubs ans Ufer des Plattensees zaubert, war bereits im vergangenen Jahr ein Platz für unvergessliche Partys. Neben den Konzerten werden in diesem Jahr die nach Siófok kommenden Gäste mit Freilichtkino und während der Zeit der Fußball-EM mit Riesenprojektoren erwartet.

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