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Mercedes Ungarn: Schon 400 Mitarbeiter

Der Aufbau des Mercedes-Werkes in Kecskemét geht zügig voran, teilt das Unternehmen mit. Mit dem 1. Juli werden 80 neue Mitarbeiter in das Projektteam eingestellt, mehr als je zuvor in nur einem Monat. „Qualität und Effektivität haben bereits heute Vorrang, denn schon das erste Mercedes-Benz-Auto werden wir dem Kunden in Spitzenqualität übergeben“, sagte Frank Klein, Projektleiter des Fabrikbaus und künftiger Fabrikdirektor bei der Begrüßung der neuen Mitarbeiter.

Derzeit besteht das Projektteam aus 400 Mitarbeitern, davon 280 Ungarn, die zum größten Teil an der internen Ausbildung teilnehmen. Weitere 300 Leute werden in diesem Jahr eingestellt, so dass zum Jahresende 600 „an Bord“ sein werden. Nach seiner Fertigstellung wird das Werk 2500 Mitarbeiter beschäftigen. Von 2012 an werden in Kecskemét zwei von insgesamt vier Modellen der Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse produziert werden.

(Weitere Informationen in der kommenden Printausgabe)

Drei Tote bei Flugzeugabsturz in Budapest

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges vom Typ Cessna sind am Montag (5.7.) im Nordwesten der ungarischen Hauptstadt drei Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der diensthabende Pressesprecher der Budapester Feuerwehr am Abend mit. Die Maschine brannte teilweise aus. Sie war vom Flugplatz Farkashegy aufgestiegen und davor betankt worden.

Immobilienmarkt in Ungarn kommt zum Erliegen

Ungarns Immobilienmarkt ist einem Bericht des privaten Wirtschaftsradios zufolge zum Erliegen gekommen. Es herrsche ein so großer Mangel an Ressourcen, dass Kunden mit Bargeld die Preise bis auf die Hälfte herunterhandeln könnten. Ein Teil der Banken habe die Kreditierung auf Devisenbasis suspendiert, nachdem Wirtschaftsminister György Matolcsy dieser Tage mitteilte, dass mit Beginn des Juli nur noch Forintkredite als Hypothek eingetragen werden können.

Drei Viertel aller neuen Kredite in den letzten Monaten seien auf Forintbasis erteilt worden, sagte der Vorsitzende der Organisation der Ungarischen Immobilienhändler und Wertermittler, Béla Békési. Wer jetzt über Bargeld verfüge, habe solche Chancen, wie sie es in den vergangenen zwanzig Jahren nicht gegeben habe.

Orbán verspricht Vereinfachung des Steuersystems

“Armut ist der Totengräber der Demokratie”. Diesen Satz ließ der zukünftige Ministerpräsident Viktor Orbán kürzlich im Rahmen einer Konferenz in Budapest fallen. Gleichzeitig betonte er, seine Regierung habe Pläne für eine umfassende Vereinfachung des bestehenden Steuersystems, einhergehend mit, wie er sagte, „radikalen Steuererleichterungen“. Es existierten beispielsweise Pläne, die Steuerbehörde APEH und die Zollbehörde VPOP unter einer übergeordneten Institution zusammenzufassen. Ein weiterer wichtiger Punkt zur Stärkung der Demokratie sei die Reduzierung der Arbeitslosenzahlen.