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Magyar Posta drängt auf den Mobilfunkmarkt

In Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter Vodafone plant die staatliche Ungarische Post den Einstieg auf den Mobilfunkmarkt. Zu diesem Zweck sollen schon bald an zirka 800 Poststellen Mobiltelefone und aufladbare Prepaid-Karten verkauft werden, die über das bestehende Vodafone-Netz funktionieren.

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Bombenfund in Budapest – Evakuierungen

In Budapest ist am Freitag bei Bauarbeiten eine deutsche Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Bis Samstagvormittag wird sie noch an der Fundstelle bleiben, bis die Polizei die Bewohner der umliegenden Häuser evakuiert und mehrere Straßen für den Verkehr gesperrt hat, wurde mitgeteilt. Erst dann beginnen Spezialisten mit der Entschärfung des Sprengkörpers. Der Zünder soll entfernt und die Bombe dann abtransportiert wreden. Die Bombe war seinerzeit in scharfem Zustand abgeworfen worden, aber offenbar wegen eines Fehlers nicht hochgegangen.

Ungarischer Komponist bestohlen

Dem weltweit bekannten ungarischen Pianisten und Komponisten Zoltán Kocsis ist bei einem Einbruch in dessen Wohnung der Rechner mit seiner neuesten Partitur gestohlen worden. Der musikalischer Hauptdirektor der Nationalen Philharmoniker erklärte am Donnerstag dem privaten Rundfunksender InfoRádió, auf dem Laptop sei der von ihm komponierte dritte Aufzug zum Fragment der Schönberg-Oper Moses und Aron gespeichert, deren Weltpremiere für den 16. Januar geplant ist. Ungeachtet des Diebstahls werde aber die Aufführung nicht ausfallen, denn es gebe eine Kopie der Partitur, an der jedoch noch gearbeitet werden müsse, sagte der Musiker. Auch das Tagebuch und die Datenbasis von Kocsis befanden sich auf dem Rechner, seien jedoch ebenfalls ersetzbar.

Germanwings in Ungarn erfolgreich

Germanwings hat auf seinen Linien zwischen Budapest sowie Köln/Bonn und Stuttgart ein erfolgreiches Jahr 2009 bilanziert. Ungeachtet der Wirtschaftskrise konnte die Luftfahrtgesellschaft auch in diesem Jahr in Ungarn ein gutes Ergebnis erzielen. Von Januar bis November wurden auf den beiden Verbindungen 191 000 Fluggäste befördert. Die Auslastung lag dabei weiterhin bei 80 Prozent, erklärte der Kommunkationsdirektor von Germanwings, Heinz-Joachim Schöttes. Mit zahlreichen Lösungen und Maßnahmen antwortete die Gesellschaft auf die Herausforderung der Krise. Unter anderem wurden die Kapazitäten vorläufig reduziert und mehrere Möglichkeiten zur Senkung des Fluggewichts geprüft, um weniger Kraftstoff zu verbrauchen. Damit sei es bislang gelungen, die Auswirkungen der Krise zu vermindern.