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Motorrad-GP am Balatonring erst 2010

Der für September dieses Jahres auf dem Balatonring geplante Ungarische Motorrad-Grand-Prix wird auf Frühjahr 2010 verschoben. Die Organisatoren von der Balatonring AG hatten um Aufschub bei der Einweihung des neu errichteten Kurses am Plattensee gebeten. Die Finanzierung des Baus habe aufgrund der internationalen Krise, die Ungarn besonders hart treffe, mehr Zeit als ursprünglich vorgesehen, in Anspruch genommen, berichtet die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Mittwoch. Den offiziellen Antrag für den neuen Termin stellte Dorna Sports als Kernunternehmen der MotoGP beim internationalen Motorradverband FIM.

Es sei von grundsätzlichem Interesse, dass der Balatonring gebaut wird, erklärten die spanischen Investoren. Sie hätten das Weltereignis, den in 184 Ländern live übertragenen MotoGP nach Ungarn geholt. Vor allem liege der Bau aber im Interesse Ungarns, weil der Balatonring ein Motor für ein Wiedererblühen des erlahmenden Tourismus und für die Entwicklung der Region sein könne.

Ungarn erhöht Kraftstoff-Steuer

Autofahrer müssen vom Juli an auch in Ungarn an den Zapfsäulen tiefer in die Tasche greifen. Die Steuer für Benzin wird zu diesem Zeitpunkt um 5,3, die für Diesel um 6,5 Prozent steigern, kündigte das Finanzministerium am Mittwoch laut MTI an. Damit steigt der Steueranteil am Preis für Benzin auf 109 Forint je, bei Diesel auf 90,5 Forint je Liter. An der Tankstelle führt dies zu einem Preisanstieg um 2,2 bis 2,3 Prozent.

Die Erhöhung der Kraftstoff-Steuer gehört zu den Vorschlägen für die Umgestaltung des ungarischen Steuersystems. Wie außerdem mitgeteilt wurde, wird die Steuer bei Alkoholum 6 bis 7, bei Zigaretten um 5 und bei Tabak umm 10,7 Prozent steigen.

Forint erholt sich – Euro wieder unter 300 Forint

Der Forint hat nach dem Absturz der jüngsten Zeit im bisherigen Verlauf der Woche eine beeindruckende Erholung hingelegt. Am Mittwoch konnte er im Verhältnis zum Euro wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 300 Forint gelangen, berichtet die Nachrichtenagentur MTI. Am Nachmittag wurden im Verkehr zwischen den Banken für einen Euro 298,30 Forint gezahlt, während es tags zuvor noch 304,12 Forint waren. Händler erklären die Stärkung der ungarischen Währung vor allem damit, dass der Markt dem Streben der Nationalbank zur Stützung des Forint-Kurses vertraut. Es sei jedoch weiterhin Unterstützung notwendig.

Der Hauptgrund für den Kursgewinn liege in den verbesserten des internationalen Wertpapiermarktes und damit im Zusammenhang der verbesserten Riskikobereitschaft der Anleger. Auch die Daten zum ungarischen und tschechischen Brutto-Inlandsprodukt (BIP) hätten den Kursanstieg des Forint nicht aufhalten können. Auch der polnische Zloty, die tschechische Krone und der rumänische Lej festigten sich am Dienstag.

See und Park erwarten Touristen

In Bikács hofft man mit Hilfe von EU-Fördermitteln auf eine Erfolgsgeschichte

Vor einigen Jahren schienen die Grundstücke von Bikács noch wertlos zu sein, heute werden 2 bis 3 Millionen Forint für ein Bauernhaus gezahlt. Immer mehr meinen, dass es eine gute Investition ist, in dem Dorf ein Haus zu kaufen. Touristen gibt es allerdings kaum.

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