Böse Überraschung am frühen Dienstagmorgen in Budapest: Lautes Getöse weckte die Hausbesitzerin Lászlóné Miklósi, als ein Flugzeug tief über das Haus am östlichen Rand der Stadt flog. Mehrere Quadratmeter Dachziegel fielen auf den Hof, die Dachrinne wurde zerstört. Vermutlich war ein Luftwirbel des Flugzeuges, das den nahen Flughafen Ferihegy ansteuerte, die Ursache, schreibt die Nachrichtenagentur MTI. Die Hauseigentümerin berichtete, dass auch aus den Häusern der Umgebung Leute nach dem Lärm auf die Straße eilten. Weitere Gebäude seien aber nicht beschädigt worden. Sie wohne seit 30 Jahren in der Straße und habe sich an den Fluglärm gewöhnt. Ein solcher Unfall sei jedoch noch nicht vorgekommen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Siófok: Baugrube statt Einkaufszentrum
Die Planungen sind seit langem abgeschlossen. Trotzdem ist bisher nur eine Baugrube das Ergebnis.
Man muß schon einen Zitatenschatz bemühen, um die Einwohner von Siófok unter dem Motto „Gut‘ Ding will Weile haben“ weiterhin zuversichtlich zu stimmen und bei guter Laune zu halten. Nichts ist es bisher mit dem so herbeigeredeten Plaza-Einkaufszentrum und dem Hotelneubau mitten im Zentrum geworden, die Bauarbeiten ruhen schon seit langen Wochen. Um Erklärungen sind aber weder die Planungsfirma noch der ausführende Betrieb, Sió Invest Kft. und Balaton Coop Zrt., verlegen.
Zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt als zu Beginn der einsetzenden Wirtschaftskrise hätte man das Großprojekt in Angriff nehmen können, so Balázs Kiss, Geschäftsführer der Sió Invest Kft. Die Finanzierung bzw. die Investitionen seien ins Stocken geraten, jetzt sind es die Banken, die den Baufortgang verlangsamen, aber mit viel Optimismus wird sich schon eine Regelung finden lassen. Bereits im April sollen die Bauarbeiten am Plaza-Einkaufszentrum neu aufgenommen werden. Das gilt übrigens auch für den benachbarten Vier-Sterne-Hotel-Neubau. Ibolya Csugány, Direktorin der Balaton Coop Zrt., versprüht ebenfalls Optimismus. Nach ihren Vorstellungen kann das Hotel seine Pforten noch im Sommer 2010 öffnen.
Da darf dann abschließend noch Goethe zitiert werden: „Die Botschaft vernehm‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“.
(Quelle: siofokinapilap.hu)
Konjunktur-Index in Ungarn auf Rekordtief
Die Stimmung in der Wirtschaft Ungarns hat im März ein Rekordtief erreicht. Das Institut für Wirtschaftsforschung GKI ermittelte einen Konjunktur-Index, der noch nie so pessimistisch ausfiel wie im März 2009. Der Wert drückt die Erwartungen zur wirtschaftlichen Entwicklung aus. So gilt in Deutschland der ifo-Index als wichtigster Konjunktur-Indikator, der zuletzt „eingetrübt“ war.
In Ungarn ergab sich ein Bild, bei dem weder die Geschäftssphäre noch die Bevölkerung jemals zuvor so pessimistisch in die Zukunft schaute. Die Unternehmen wurden in allen Branchen pessimistischer. Dabei verschlechterte sich in der Industrie vor allem die Beurteilung der Auftragsbestände.Ungünstiger wurde auch die die Meinung über die Produktion des vergangenen und bevorstehenden Quartals. Auch bei Investitionen gingen die Erwartungen zurück. Der Konjunkturindex in Ungarn befindet sich seit einem halben Jahr im freien Fall.
Viele Ungarn stehen zu ihrem Körpergewicht
Fast die Hälfte der Ungarn ist mit dem eigenen Körpergewicht zufrieden, berichtet das Institut für Sozial- und Wirtschaftsforschung TARKI aus seiner neuesten Umfrage. Mehr als ein Drittel möchte jedoch abnehmen und zehn Prozent interessieren sich überhaupt nicht dafür, was sie wiegen. Dabei sei es allerdings nicht verwunderlich, dass die Fraktion der Abnehme-Willigen auf einen weit überdurchschnittlichen Body Mass Index von mehr als 28,3 verweist, während die Gruppe derer, die gerne etwas zulegen möchten am unteren Grenzwert des BMI liegen.
Bei der Befragung von Erwachsenen in Ungarn wurden Bilder von Frauen und Männern mit vier verschiedenen Körpertypen gezeigt: schmächtig, schlank, normal und dick. Die meisten (80 Prozent) wählten als weibliches oder männliches Ideal „schlank“ oder „normal“. Nur jeweils 10 Prozent der Befragten sahen schmächtige oder dicke – egal ob Mann oder Frau – als ideal an.
