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Bedeutend weniger deutsche Touristen

Für den Plattensee und 2008 liegen jetzt die Zahlen der ungarischen zentralen Statistikbehörde (KSH) vor.

Um erhebliche 16 Prozent verringerte sich die deutsche Besucherschar am Balaton im Vergleich zu 2007. Das entspricht immerhin noch einem Anteil von 10,2 Prozent an allen Plattenseegästen, oder von 36,5 Prozent an ausländischen Besuchern. Auch 10 Prozent weniger österreichische Gäste verzeichnete man, doppelt so viele als bisher kamen dagegen aus Bulgarien sowie Australien (!), dreimal so viele aus Tschechien, Kroatien, Polen und den USA. Auch ein leichter Anstieg der Besucherzahlen aus Belgien, Holland, Norwegen und Rumänien konnte festgestellt werden.

In der Balatonregion machten 2008 mehr als 1,2 Millionen Touristen Quartier. Die Zahl der Gästeübernachtungen insgesamt ging um 1,8 Prozent zurück, Ausländer übernachteten 5,6 Prozent weniger.

Ausländische Touristen verbrachten durchschnittlich 5,3 Nächte hier, ungarische Besucher nur 2,8 Nächte. 16 Prozent aller Gäste registrierten sich auf Campingplätzen, mehr als 60 Prozent zogen Hotelbetten, speziell die der Drei- oder Vier-Sterne-Kategorie, vor.

(Quelle: MTI)

Mehr Polizei am Balaton

Trotz eines Rückgangs der Straftaten im Komitat Somogy sollen die Ordnungshüter am Balaton durch abkommandierte Grenzbeamte verstärkt werden.

2007 sank die Gesamtzahl der Straftaten im Regierungsbezirk im Vergleich zum Vorjahr von 13.200 auf 12.800. Leider ereigneten sich auch schwere Verbrechen wie der Schülermord in Kaposvár, doch stehen weiterhin Diebstähle und Einbrüche, bevorzugt in Wochenendhäuser, ganz oben in der Statistik.

Nun sollen drei Grenzkontrollstellen an der ungarisch-kroatischen Grenze mit den Polizeidirektionen in Barcs und Nagyatád verschmolzen werden. Ein gewisses Kontingent an Beamten würde dadurch freigesetzt werden und könnte anschließend die Kollegen in Kaposvár, Fonyód, Siófok und Marcali unterstützen, so Polizeichef Oberst Sándor Mergancz laut kapos.hu. Von etwa 500 zusätzlichen Polizisten ist die Rede, die sich dem Kampf gegen die Unholde stellen können.

Mehr als die Hälfte aller Straftaten ereigneten sich 2008 in Kaposvár und Siófok. Bedauerlicherweise stieg die angezeigte Gewalt gegen Kinder um 37 Prozent, einhergehend mit einem weiteren Anstieg von häuslicher Gewalt. Auch Angriffe und Attacken gegen Polizeibeamte wurden um 27 Prozent vermehrt registriert.

Tal der Künste im Zeichen des Erbes

Welt- und Volksmusikdorf beim 18. Kunstfestival in Kapolcs und Umgebung

Das 18. Festival im Tal der Künste erwartet die Gäste in diesem Jahr mit Programmen im Zeichen der Wahrung des kulturellen Erbes und mit einem Welt- und Volksmusikdorf.

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Mehr Haushalte mit Internet als Festnetz-Telefon

Die Zahl der Internet-Anschlüsse übersteigt in Ungarn schon die der Festnetztelefone. Das geht aus einer gemeinsamen Untersuchung der Marktforscher von KutatóCentrum und MASMI Hungary Piackutató Intézet (Marktforschungsinstitut) hervor.

Jeder zweite ungarische Haushalt verfügt inzwischen über einen Internet-Zugang, jeder weitere 10. plant einen innerhalb eines halben Jahres, berichtet die Nachrichtenagentur MTI unter Berufung auf die Institute am Dienstag. Nur 48 Prozent der Haushalte in Ungarn verfügen jedoch über ein Festnetz-Telefon.

Mit 43 Prozent am häufigsten ist dabei der Zugang über Kabel. Danach folgt ADSL mit einem Anteil von 34 Prozent. 8,5 Prozent der Haushalte mit Internet-Anschluss wählen sich immer noch über DFÜ-Verbindung ins weltweite Netz ein, während 6,9 Prozent über Handy ins Internet geht.