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Viele Ungarn stehen zu ihrem Körpergewicht

Fast die Hälfte der Ungarn ist mit dem eigenen Körpergewicht zufrieden, berichtet das Institut für Sozial- und Wirtschaftsforschung TARKI aus seiner neuesten Umfrage. Mehr als ein Drittel möchte jedoch abnehmen und zehn Prozent interessieren sich überhaupt nicht dafür, was sie wiegen. Dabei sei es allerdings nicht verwunderlich, dass die Fraktion der Abnehme-Willigen auf einen weit überdurchschnittlichen Body Mass Index von mehr als 28,3 verweist, während die Gruppe derer, die gerne etwas zulegen möchten am unteren Grenzwert des BMI liegen.

Bei der Befragung von Erwachsenen in Ungarn wurden Bilder von Frauen und Männern mit vier verschiedenen Körpertypen gezeigt: schmächtig, schlank, normal und dick. Die meisten (80 Prozent) wählten als weibliches oder männliches Ideal „schlank“ oder „normal“. Nur jeweils 10 Prozent der Befragten sahen schmächtige oder dicke – egal ob Mann oder Frau – als ideal an.

Vorfreude in Zalaegerszeg

Thermalbad wird am Nikolaustag eröffnet

Für den 6. Dezember plant die Aquaplus Kft. die Eröffnung des überdachten Thermalbades, das auf dem Gelände des Thermalfreibades gebaut wird. Das Bauunternehmen errichtet jetzt die Galerieebenen und die Gewölbebögen, die das Erscheinungsbild des Thermalbades bestimmen, auch die Becken sind in Bau.

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Kandidat für Amt des Regierungschefs nominiert

Harte Schritte mit heilender Wirkung will der Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Gordon Bajnai, Ungarn verordnen. Das kündigte er am Montag auf einer Pressekonferenz an. Der bisherige Minister für nationale Entwicklung und Wirtschaft war am späten Sonntagabend von der sozialistischen Parlamentsfraktion als Kandidat für die Nachfolge von Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány gewählt worden. Ihm sicherten auch die freien Demokraten ihre Unterstützung zu.

Die Realisierung seines Programms werde weh tun, von vielen Opfer und Verzicht verlangen und jeden Ungarn berühren, sagte Bajnai. Doch es werde sein Ergebnis haben, Ungarn werde zurückkehren können unter die siegreichen Länder. „Wenn wir am Gang der Dinge nichts ändern, dann kann Ungarn größeres Übel nicht vermeiden und die Krise wird immer mehr in den Alltag der Bürger eindringen“, erklärte Bajnai. Die politische Lähmung müsse durch eine Regierung beendet werden, die gegen die Krise vorgeht.