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Abschied von den schönsten Bahnstrecken?

Komitat Veszprém engagiert sich für die Erhaltung der Bakonyer Bahnlinie

Sogar die politischen Gegner sind sich im Komitat Veszprém einig, die Bahnlinien zu erhalten, die stillgelegt werden sollen. Die Empörung der Bewohner erklärt auch, dass sich ein Fünftel der stillzulegenden Bahnlinien in diesem Komitat befinden.

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Immobilienmarkt am Tiefpunkt

Der Immobilienmarkt im Komitat Baranya hat in der gegenwärtigen Krise offenbar einen Tiefpunkt erreicht. Die Preise sind im Vergleich zu früheren Jahren um 10 bis 15, in manchen Fällen sogar um 25 Prozent eingebrochen, berichtet das Internet-Portal bama.hu der Axel Springer Magyarország GmbH über eine Analyse der derzeitigen Lage im Handel mit Immobilien. Bei den Verkäufen änderte sich die Lage noch drastischer. Nur ein Drittel oder ein Viertel vom früheren Umfang wechsele den Besitzer, sagte der juristische Immobilien-Experte Csaba Horváth.

Die Banken vergeben dabei Kredite zu immer strengeren Bedingungen, was ebenfalls dazu beitrug, dass im Kreis der Immobilienkäufer die Zahl derer zunimmt, die mit Bargeld zahlen. Ein anderer Grund für die Bargeld-Geschäfte ist nach Meinung des Fachmanns, dass Investoren wegen der immer instabileren nationalen Währung ihre Reserven nicht als Bankanlage in Forint haben möchten, sondern jetzt Wohnungen in den Städten an stark frequentierten Lagen oder größere Wälder und Äcker an guten Orten suchen. Andere kauften Goldbarren.

Burg Zádor wird rekonstruiert

Pécsely beabsichtigt die Schnapsbrennerei zu verkaufen

Die Selbstverwaltung von Pécsely verkauft einen Teil ihres Vermögens, woraus sie erhebliche Einnahmen erzielt. Das Geld will man als Eigenanteil für Ausschreibungsbewerbungen verwenden.

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300-Kilo-Torte zum Katastrophen-Jubiläum

Mit einer 300 Kilogramm schweren Torte hat die Stadt Szeged am Samstag den 130. Jahrestag der Hochwasser-Katastrophe des Jahres 1879 gedacht. Das Werk der Konditoren war deshalb auch auf genau 1879 Stück bemessen. Die Torte war fünf „Etagen“ hoch, schneeweiße Schlagsahne und blaue Krem symbolisierten die Theiß, die durch die Stadt fließt. Vier Konditoren hatten zweieinhalb Tage lang an dem Prachtstück gearbeitet, berichtet MTI.

Genau am 12. März vor 130 Jahren hatte ein Hochwasser der Theiß die damals 65 000 Einwohner zählende Stadt dem Erdboden gleich gemacht. 6000 Häuser fielen den Fluten zum Opfer, 250 Menschen kamen ums Leben. Danach kam Hilfe aus dem ganzen Land und Europa, so dass die Stadt innerhalb von nur vier Jahren wieder aufgebaut werden konnte.