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Polizeiliche Großaktion gegen Raser

Gleich mit sechs Radarmeßgeräten will die Polizei am kommenden Montag den Schnellfahrern auf der Autobahn M7 zu Leibe rücken.

Bei der Aktion werden die Ordnungshüter im Komitat Somogy durch Kollegen aus den Bezirken Zala und Fejér unterstützt. So ist eine fast lückenlose Überwachung eines Autobahnabschnitts auf annähernd 150 Kilometern gewährleistet.

Erhöhte Vorsicht ist am Montag also dringend angeraten, zumal die Bußgelder für Tempolimitsünder erst kürzlich drastisch erhöht wurden. Beide Fahrbahnrichtungen der M7 werden von zehn bis sechzehn Uhr beobachtet werden. Die Großaktion zum Frühjahrsbeginn ist vom Umfang her zwar die erste ihrer Art, könnte nach Vorstellungen der Polizei künftig jedoch monatlich einmal wiederholt werden.

Der Autobahnabschnitt im Komitat Somogy ist etwa 100 Kilometer lang. Die Unfallstatistik für diese Strecke scheint sich indessen zum Guten zu wenden. Während 2008 im Zeitraum von Januar bis 24. März schon zehn Personenschäden zu vermelden waren, sind es dieses Jahr bisher nur drei.

(Quelle: sonline.hu)

Ungarns Bevölkerung schrumpft weiter

Die Einwohnerzahl in Ungarn geht kontinuierlich weiter zurück. Im Januar dieses Jahres wurden 8383 Kinder geboren, 2,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor, berichtet das Zentrale Statistische Amt am Mittwoch. Die Zahl der Todesfälle betrug 12 232, ein Wachstum um 2,4 Prozent im Vergleichszeitraum. Damit kam es zu einer natürlichen Abnahme der Bevölkerungszahl um 3849 Menschen, 465 mehr als ein Jahr zuvor. Unter Berücksichtigung der internationalen Wanderbewegung gibt die Statistik die Einwohnerzahl am Ende des Zeitraumes mit 10,28 Millionen an.

Bande von Menschenschmugglern gefasst

Eine Bande von Menschen Menschenschmugglern ist der Polizei in Ungarn ins Netz gegangen. In der Kleinstadt Kisvárda im Nordosten des Landes wurden nach elf Hausdurchsuchungen fünf Männer und eine Frau vorläufig festgenommen, meldet die Nachrichtenagentur MTI am Mittwoch. Das Sonderkommando war in den frühen Morgenstunden angerückt und hatte in Wohnungen Gaspistolen, Samurai-Schwerter sowie Tabletten gefunden, bei denen es sich vermutlich um Drogen handelt. Nach bisherigen Angaben brachten die Menschenschmuggler Moldawier über die Ukraine nach Ungarn.

Auch in Siófok: Licht aus am 28. März

Machen auch Sie bei der größten Aktion aller Zeiten für das Weltklima mit!

Der WWF (World Wide Fund For Nature), 1961 in der Schweiz gegründet, ist eine der größten internationalen Naturschutzorganisationen der Welt. Er ruft zum Mitmachen auf. Am kommenden Samstag, 28. März 2009, sollen um 20.30 Uhr mehr als eine Milliarde Menschen in mehr als tausend Städten weltweit für 60 Minuten das Licht abdrehen. Die Teilnehmer an dieser Aktion für das Weltklima wollen damit ein deutliches Zeichen gegen den Klimawandel und für die Weltklimakonferenz in Kopenhagen setzen, die im Dezember 2009 das Nachfolgemodell des Kyoto-Abkommens beschließen wird.

Auch die Sommerhauptstadt Ungarns, Siófok, beteiligt sich in begrüßenswerter Weise an der Aktion „Eine Stunde für die Welt“. Die Stadt schaltet um 20.30 Uhr die Schmuckbeleuchtung am zum Wahrzeichen Siófoks gewordenen Wasserturm für eine Stunde aus. Auch am Emmerich-Kálmán-Kulturzentrum erlöschen dann die Lichter. Verschiedene Hotels und Restaurantbetriebe folgen dem Beispiel und wollen ihren Gästen am Samstag ein Abendessen bei romantischem Kerzenschein ermöglichen.

(Quelle: siofokinapilap.hu)