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Zwei Polizisten wegen Korruption in Ungarn verhaftet

Wegen begründeten Verdachts der Korruption und anderer Straftaten im Amt sind am Montag in Budapest zwei Polizisten verhaftet worden, berichtet der Polizeisprecher der Hauptstadt. Gegen sie wurde bei der Ermittlungsbehörde Anzeige erstattet.

Beim Streifendienst hatten beide am Vortag während einer Kontrolle 700 000 Forint (etwa 2800 Euro) Schmiergeld von einem Autofahrer als Gegenleistung dafür angenommen, dass sie von weiteren Maßnahmen absehen. Mitarbeiter des Budapester Polizeipräsidiums und der nationalen Ermittlungsbehörde nahmen sie bei einer Polizeiaktion in einer anderen Angelegenheit fest. Ihr Dienstverhältnis wurde sofort beendet, weitere Ermittlungen sind im Gange.

Drei Menschen sterben an Kohlenmonoxidvergiftung

In Ungarn sind am Montag drei Menschen offenbar an Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Ein junger Mann fand am Vormittag bei seiner Rückkehr nach Hause in der Ortschaft Kulcs (Komitat Fejér) seine 57-jährige Mutter, seine 59-jährige Tante und deren 61-jährigen Ehemann tot vor, berichtet die Polizei.
Ein Arzt schloss bei einer ersten Untersuchung Fremdeinwirkung aus. Die genaue Todesursache soll von Experten festgestellt werden. Vorläufig wurde festgestellt, dass der zurückliegende Sturm Verbrennungsprodukte in den Schornstein zurückgedrückt hatte, die auf diesem Wege in die Luft der Wohnung gelangen konnten. Durch Einatmen von Kohlenmonoxid starben die drei Menschen offenbar im Schlaf. Die Polizei von Dunaújváros prüft im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens die Ursachen und genauen Umstände der dreifachen Tragödie.

Pápa avanciert zum Kurort

In der einstigen Synagoge wird ein Konferenzzentrum eingerichtet

Bis vor kurzem prägten die historischen Sehenswürdigkeiten, die Kulturschütze und die pittoresken Baudenkmäler das Erscheinungsbild der wunderschön gelegenen barocken Kleinstadt im Bakony. Heute ist das Bild, das Pápa den Touristen bietet, noch vielfältiger.

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Gefälschte Waren in Budapest beschlagnahmt

Ein Schlag gegen den illegalen Handel mit gefälschten Waren ist dem Zoll in Ungarn gelungen. Mitarbeiter des Zolls beschlagnahmten auf dem für Schwarzhandel bekannten Asien-Markt im Budapester Stadtteil Józsefváros über 4000 Stück Bekleidung im Wert von 31 Millionen Forint (rund 124 000 Euro). Wie Zoll-Sprecher Oberst Jenő Sipos am Samstag mitteilte, fanden die Zollmitarbeiter die gefälschte Ware bei einer Routinekontrolle in Containern. Nach Expertenmeinung seien die Fälschungen zur Irreführung der Kunden geeignet gewesen. Es wurde ein Verfahren gegen unbekannt eingeleitet.