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Neues Erlebnis für Radfahrer und Naturfreunde in Lenti und Umgebung

In Csertalakos baut die Gemeinde am dortigen Sportplatz einen Aussichtsturm aus Holz.
Das Bauwerk wird etwa 10 m hoch und über 3 Stochwerke kommt der Besucher über eine bequeme Treppe auf eine überdachte Plattform. Dort oben gibt es dann eine herrliche Aussicht auf Zebecke und Mikekarásonyfa im Tal der Cserta und Richtung Balaton auf die dichten Wälder um Ortaháza.

Blick nach Zebecke

Besonders angenehm ist es am Fuße des Turmes Rast zu machen.

Auf dem schön gepflegten Sportplatz und der angeschlossenen kleinen Parkablage kann jeder wunderbar entspannen und Brotzeit machen.

Das Dach ist noch nicht auf dem Aussichtsturm.

Finanziert wird der Bau durch Gelder, die von der EU zur Tourismusentwicklung bereitgestellt wurden. Von dort kommen etwa 1 Millin Forint und das fehlenden Eigenkapital haben die Einwohne von Csertalakos durch Spenden aufgebracht. Der Bau schreitet zügig voran und ab dem Frühjahr kann man dann den Turm wohl benutzen.

Am Turm wird noch gearbeitet

Es bleibt dann lediglich der Wunsch eines Einzelnen an die Gemeinden Csertalakos, Zebecke und Mikekarásonyfa.

Es ist sicher gut wenn an dem Bach Cserta entlang zum Turm hinauf und nach oder um die Dörfer Zebecke und Mikekarásonyfa herum ein schöner Rad und Wanderweg angelegt werden würde. Die Feldwege sind da und das Ried im Tal der Cserta ist sehr naturnah und interessant. Es gibt Rehe, Hirsche und andere Tiere die anderstwo nicht so leicht zu beobachten sind. Das ist MEIN Wunsch für das Jahr 2008.

Tourenempfehlung für Radler, oder auch Autoausflug:

Von Lenti nach Lenti-Mumor, dann rechts ab Richtung Csömödér, von dort aus Richtung Paca. Durch Zebecke nach Mikekarásonyfa. Dort am Ortseingang geradeaus und nach 300m rechts in Richtung Csertalakos (an der Kirche gegenüber ist eine Kneipe am Teich). der Strasse nach den Berg hoch und dann kommt Csertalakos. Durch das Dorf durch und der Turm wird sichtbar. (Pause) Dann gehts die Strasse weiter nach Ortaháza (auch dort Kneipe) in Richtung Paca. Dort gibts 2 Restaurant´s zum Essen (ich empfehle Park éterem) und mehrere Bierkneipen. Dann weiter nach Csömödér und von dort den Weg wieder zurück wie her.

Bericht und Fotos pw

Spanier bauen Hotel und Villenpark am Balaton

Die Fadesa Hungária AG mit spanischer Beteiligung will im Frühjahr kommenden Jahres eine ihrer Großinvestitionen am Silberstrand von Siófok starten. Auf etwa vier Hektar Fläche wird das Unternehmen dort für sechs Milliarden Forint (etwa 24 Millionen Euro) ein Hotel und einen Villenpark errichten, berichtet das Internetportal Unabhängiges Balaton Multimedia Zentrum unter Berufung auf MTI.

Die Tochter der spanischen Martinsa-Fadesa erwarb in letzter Zeit vier Grundstücke am Silberstrand, sagte Abteilungsleiter Győrgy Szesztai. Ein 10 000 Quadratmeter großes Grundstück habe das Unternehmen auf Ausschreibungsbasis von der Siófoker Selbstverwaltung gekauft, die anderen drei aus Privathand.

Entlang der Uferpromenade sollen nun der Villenpark und das 4-Sterne-Hotel mit 150 Zimmern entstehen. In Abhängigkeit von der Erteilung der Baugenehmigung sollen die Arbeiten frühestens im kommenden Frühjahr beginnen. Parallel dazu startet dann auch der Verkauf der Immobilien. Fadesa arbeitet derzeit nach Angaben Szesztais an mehreren großen Investitionen in Budapest.

Jährlich verschwinden tausende Kinder in Ungarn

Was mit der kleinen Madeleine in Portugal geschah, passiert einem Bericht des Nachrichtensenders InfoRadio zufolge auch in Ungarn häufig. Bis zu 10 000 Kinder verschwinden jährlich, einige davon tauchen nie wieder auf. 90 Prozent kommen allerdings innerhalb von drei Monaten zurück.
75 Prozent der herumstreunenden Kinder ist aus Heimen geflüchtet, sie gehören unterschiedlichen Altersgruppen an, sagte eine Mitarbeiterin des Landespolizeipräsidiums. Zu den Ursachen des Verschwindens gehören Angst vor Bestrafung wegen schlechter Schulnoten, eine für das Kind unerträgliche Atmosphäre in der Familie oder Abenteuerlust.
Als Beispiele für Tragödien zunächst vermisster Kinder erinnert der Bericht an den kleinen Dominik, der Anfang August angeblich auf der Budapester Margareteninsel verschwunden war. In Wirklichkeit hatten ihn die Kampfhunde der Familie getötet, die Eltern den Leichnam verscharrt. In Nordostungarn verschwand im September die 21 Monate alte Paula, die trotz einer ausgesetzten hohen Belohnung und großer öffentlicher Anteilnahme bislang nicht gefunden wurde.

Ungarns Tourismus vorn beim Preis-Leistungs-Verhältnis

Ungarn hat auf der Weltrangliste der Reiseländer mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für 2007 den zweiten Platz erobert. Nur Thailand konnte an Ungarn vorbeiziehen. In dem sogenannten Country Brand Index, den FutureBrand und das Marketing-Unternehmen Weber Shandwik alljährlich veröffentlichen, machte Ungarn einen Sprung um acht Plätze nach vorn und ließ dabei Tschechien als großen Rivalen der Region hinter sich, schreibt die Zeitung „Világgazdaság“.

Nach Ansicht ungarischer Fachleute lockt diese Bewertung Gäste an. Die touristischen Dienstleister sehen dagegen in dem Ergebnis einen Rückgang beim Gewinn.

Die Leiterin der Regionalen Marketingdirektion Südtransdanubien der Ungarischen Tourismus AG, Zsuzsanna Hegyi, nannte es sehr erfreulich, dass Ungarn dieses Ergebnis erzielte. Sie vertrat die Auffassung, dass dies nicht billige Dienstleistungen bedeute, sondern gute Qualität fürs Geld.

Die Gesamt-Weltrangliste der Tourismusländer führt Australien als das beliebteste Reiseland an. Dahinter folgen die USA, Großbritannien, Frankreich und Italien.