Schöne Auszeichnung für Hotel in Balatonfüred

Den ersten Preis für ein besonders hohes Niveau erhielt nun das Hotel Silver Resort in Balatonfüred.

Der 2008 vom ungarischen Immobilienverband bereits zum zehnten Mal veranstaltete Wettbewerb befand das Wellness- und Konferenzhotel für würdig, die Auszeichnung entgegennehmen zu dürfen.

Die Vier-Sterne-Anlage mit ihrer Managerin Andrea Rádóczy benötigte viel Zuspruch, um sich vergangenes Jahr überhaupt für den Wettbewerb anzumelden. Die Bewerbungsunterlagen mußten viele konkrete Fakten enthalten, u.a. wie der Komplex die Lebensverhältnisse in Balatonfüred beeinflußt habe, oder welche touristischen und anderweitigen Ziele verfolgt würden. „Eine kleine Auszeichnung haben wir uns schon erhofft“, so Andrea Rádóczy, „der erste Preis war jedoch eine große Überraschung, wir freuen uns sehr darüber“.

Das Vier-Sterne-Hotel Silver Resort befindet sich im Zentrum des Uferteils der Stadt Balatonfüred, in unmittelbarer Nähe des Hafens, und bietet den Erholungs- und Entspannungssuchenden einen allen Ansprüchen gerecht werdenden Service. Kontakt unter Tel. 0036-87-583000 oder e-mail sales.balaton@silverresort.hu

Unfallserie wegen enttäuschter Liebe

Wegen eines missglückten Rendezvous hat ein junger Mann im Komitat Békés laut MTI eine Serie von Verkehrsunfällen verursacht. Um seine minderjährige Freundin zu treffen, war er zunächst von Makó in das benachbarte Elek gefahren. Die Eltern des Mädchens waren jedoch dagegen und ertappten die beiden. Nach einem Wortgefecht zog der jugendliche Liebhaber ab und fuhr mit seinem Auto zunächst gegen einen parkenden Wagen, dann gegen einen Lichtmast. Anschließend kam es zum Crash an einer Kreuzung, weil er einem anderen Fahrer die Vorfahrt genommen hatte. Ohne Halt raste er weiter, ließ aber später sein Auto stehen und flüchtete zu Fuß weiter, bevor ihn die Polizei stellte. Jetzt wird gegen ihn wegen Fahrerflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Ungarn: Afghanistan-Flüchtlinge retten sich in Kirche

Eine Gruppe von 30 Afghanen hat sich in die Budapester Basilika gerettet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Über einen Notruf sei der Behörde gemeldet worden, dass die Gruppe aus dem ostungarischen Komitatszentrum Debrecen kam. Sie befänden sich im Hungerstreik, um den Flüchtlingsstatus zu erreichen. Der Abt habe die Kirche zugeschlossen und das zuständige Polizeipräsidium im zentral gelegenen V. Stadtbezirk benachrichtigt. Derzeit verhandeln Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde mit den Afghanen.

Bethlehem noch bis Ende Februar

Die figürliche Darstellung von Jesu Geburt in Vörs am Kleinen Balaton zählt bisher schon 40.000 Besucher.

Auch mit Bussen reisen die Gäste an, um die inzwischen schon berühmt gewordene Krippe in der Vörser Kirche zu bewundern. Bis 22. Februar kann das kleine Bethlehem noch besichtigt werden, gleichzeitig ist es die in Europa auf einer Flache von fünfzig Quadratmetern größte Szenendarstellung im Innern einer Kirche.

Danach wird Hauptakteur Péter Futó, der einen ganz besonderen Bezug zu Krippen hat, mit seinen Helfern den mehrtägigen Abbau beginnen. Sein Pflegevater und dessen zwei Brüder trugen bezeichnenderweise die Namen der heiligen drei Könige aus dem Morgenland – Kaspar, Melchior und Balthasar.

Bereits seit sechzig Jahren besteht die Tradition des Krippenbaus in Vörs, der kleinen Gemeinde nicht weit von Keszthely entfernt, die sich „Hauptstadt des Kleinen Balaton“ nennt. Eine Erweiterung der Vörser Krippe wird es allerdings nicht mehr geben, es fehlt einfach der Platz.

Die Kirche ist jetzt ab Januar nicht mehr ständig geöffnet; für Gäste, die sich im Rathaus anmelden, tun sich die Türen des Gotteshauses jederzeit gerne auf.