Versuchte Vergewaltigung im Gotteshaus

Sexualstraftäter schlagen auch an Orten zu, von denen man es wahrlich nicht zu denken gewagt hätte.

So geschehen im Januar vergangenen Jahres, als ein 52-jähriger Mann aus Marcali versucht hatte, eine 77-Jährige in der Kirche zu vergewaltigen. Die Quittung dafür stellte ihm nun das Komitatsgericht in Kaposvár aus: Neun Jahre Gefängnis.

Der Unhold hatte der Kirchenbesucherin bereits bei Betreten des Gotteshauses aufgelauert. Dort schlich er sich an sie heran, packte und zerrte sie am Arm und stieß sie erst gegen die Wand. Vergeblich rief die Unglückliche, dann bereits auf dem Boden liegend, um Hilfe. Währenddessen versuchte der Täter, sein Opfer mit heftigen Faustschlägen ins Gesicht gefügig zu machen, das Blut schoß aus der verletzten Nase.

Glücklicherweise wurde die Kirche kurz darauf von einer weiteren Besucherin betreten, deren Hilfeschreie den Täter zur Flucht veranlaßten und den Pfarrer auf den Plan riefen, der den Mann verfolgte. Letztendlich gelang es mit Hilfe von Feuerwehrleuten, den Straftäter zu stellen.

Das Gerichtsurteil wegen versuchter Vergewaltigung und Körperverletzung ist bereits rechtskräftig.

(Quelle: sonline.hu)

Derzeitige Pattsituation ist von Dauer

Die Veszprémer Taxifahrer sind unzufrieden, doch der Taxistand bleibt am Ort

Seit der Umgestaltung des Busbahnhofs in Veszprém ist Situation des Taxistandes ungeklärt: Der Ort ist ideal, doch die Taxifahrer möchten die Umstände ändern. Die Taxifahrer mieten sechs Plätze neben der Markthalle und dem Busbahnhof, Bakony taxi mietet für seine 45 Fahrzeuge vier Plätze und für die neun unabhängigen Unternehmer stehen zwei Plätze zur Verfügung.

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Tödliches Rendezvous an der Donau

Ein Schäferstündchen im Auto hat am Mittwochabend im Süden von Budapest ein tragisches Ende genommen. Als der 20-jährige Liebhaber ohne die Handbremse zu ziehen aus dem Auto stieg, um sich zu erleichtern, rollte das Fahrzeug mit der Freundin in die Donau, berichtet die Feuerwehr. Der junge Mann sprang zwar sofort in das eiskalte Wasser, scheiterte jedoch mit dem Versuch, das gerade 15 Jahre alte Mädchen zu retten. Feuerwehrleute fanden den Leichnam, nachdem sie das Auto aus dem Wasser gezogen hatten.

Ungarn: Industrie auf Talfahrt

Die Industrieproduktion in Ungarn ist im ersten Monat des Jahres um Vergleich zum Januar des Vorjahres um 22,9 Prozent abgestürzt, berichtet das Zentrale Statistische Amt. Zum Vormonat stieg sie dagegen, bereinigt um Saisoneinflüsse um 2,5 Prozent. Zugleich fiel im Vergleich zum Vorjahresmonat der Export von Industriegütern sogar um 29,2 Prozent. Die Ausfuhr von Rechentechnik, Elektronik und Optik als größter Exporteur der verarbeitenden Industrie stürzte um 30,7 Prozent ab. Beim Fahrzeugbau, der ein Fünftel des Exports der verarbeitenden Industrie liefert, belief sich der Rückgang sogar auf 39,2 Prozent.

2. Balaton Supermarathon

Unseren ganz sportlichen Lesern empfehlen wir den 2. Balaton Supermarathon, der von morgen bis Sonntag (19. bis 22. März) ausgetragen wird.

Wundern Sie sich also bitte nicht, wenn Sie trotz des leidlichen Wetters schwitzende Läufer auf den Radwegen rund um den Balaton antreffen. Die sind nicht etwa auf der Flucht vor der herrschenden Wirtschaftskrise, sondern wollen nur alle vier Teilstrecken von zusammen 194,5 km hinter sich bringen.

Start des Supermarathons, unter der Schirmherrschaft mehrerer Bürgermeister von Orten am Balaton, ist morgen um 11 Uhr am Hotel Aranypart in Siófok. Die erste Teilstrecke (46,8 km) führt dann von dort aus über Szántód und Balatonszemes bis zum Bahnhof in Fonyód. Am Freitag verläßt man Fonyód um 10 Uhr und läuft über Balatonmáriafürdő und Keszthely bis zum Parkplatz unter der Burg in Szigliget (52,9 km). Am Samstag steht dann die Strecke von Badacsony über Révfülöp und Fövenyes bis Balatonfüred auf dem Programm (43,1 km). Die Königsetappe erwartet dann am Sonntag alle noch nicht Fußkranken von Balatonfüred über Balatonalmádi und Balatonakarattya zurück nach Siófok (51,7 km).

Am Rande darf dazu noch bemerkt werden, daß sowohl für Übernachtungen an den Etappenorten als auch für reichlich Erfrischungen an der Laufstrecke gesorgt ist, man denkt hier speziell an isotonische Getränke, alkoholfreies Bier, Traubenzucker, Obst, Chips, Müsliriegel und Cola.

Genauere Informationen über Programmablauf, Startgelder und Preise entnehmen Sie bitte der Internetseite www.futanet.hu (leider nur auf Ungarisch).