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Salz- und Zuckersteuer statt Hamburgersteuer

Unter die für das nächste Jahr vom Ministerium für Nationale Wirtschaft und dem Ministerium für Nationale Energiequellen eingeplante, von der 133 Seiten starken Konzeption „Semmelweis-Plan“ fachlich untermauerte, so genannte Volksgesundheitsproduktsteuer fallen bisher nicht Hamburger und Fertiggerichte.

Die Steuern sollen mit dem Ziel der Verbesserung der so genannten Volksgesundheit für intensiv gesalzene und gezuckerte Lebensmittel und Getränke eingeführt werden, die nachweislich gesundheitsschädigend sind.

Man erhofft sich mit dieser Steuer Zusatzeinnahmen in Höhe von 20-30 Milliarden Forint, die für Aufgaben im öffentlichen Gesundheitswesen, wie Vorsorgeuntersuchungen, Prävention und Aufklärung, sowie für die Aufbesserung der Gehälter der Mitarbeiter im Gesundheitswesen verwendet werden sollen.

Die neue Steuer soll in Abhängigkeit des Salz- und Zuckergehaltes bestimmt werden, für Energy-Drinks sollen beispielsweise pro Liter 200 Ft Steuern gezahlt werden. Fertiggerichte, Hamburger und alkoholische Getränke fallen nicht unter diese Steuer, dafür aber wegen ihres hohen Zuckergehaltes Eistee, Cola, Erfrischungsgetränke, wegen des hohen Salzgehaltes Suppenpulver, Chips, Salzgebäck.