Kisfaludy Programm sichert günstige Zinsen

Renovierung von mehr als 700 ungarischen Pensionen und Hotels

Zoltán Guller, Generaldirektor der Ungarischen Tourismusagentur, verkündete am 10. September 2018, dass im Rahmen des Kisfaludy Programms (Kisfaludy-program) zur Modernisierung von Ferienunterkünften mehr als 700 Hotels und Pensionen renoviert werden sollen – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Guller betonte, dass das Ziel der großangelegten Unterstützung die Aufrechterhaltung des Tourismus als führende wirtschaftliche Einnahmequelle für Ungarn ist. Er fügte noch hinzu, dass mehr als 1500 Bewerbungen für das Programm eingingen und daher die Unterstützungssumme erweitert wurde. In den nächsten zwei Jahren werden die Unterkünfte aus einem Budget von 80 Milliarden Forint entwickelt. Landesweit werden mehr als zwei Drittel der Pensionen, sprich rund 700 Objekte, erneuert und zusätzlich Hotels gebaut.

Laut Angaben Gullers stehen im 2017 gestarteten Kisfaludy Programm bis 2030 rund 300 Milliarden Forint zur Verfügung, somit gehören die aktuellen Investitionen und Arbeiten erst zu der ersten Phase des Langzeitprojekts. Er fügte noch hinzu, dass die speziell zu diesem Programm ausgearbeitete Kreditkonstruktion der Ungarischen Entwicklungsbank (Magyar Fejlesztési Bank) mit günstigen Zinsen die Finanzierung der Investitionen ermögliche. Von dem 300 Milliarden Gesamtbudget des Projekts übernimmt der Staat 150 Milliarden Forint aus eigenen Ressourcen.

Dávid Farkas, stellvertretender Generaldirektor der Ungarischen Tourismusagentur betonte, dass das Ziel der Entwicklungen in erster Linie die ökonomische Verbesserung des Tourismus und die Erwirtschaftung von 16 Prozent des BIP-s mit dieser Branche ist. Als zweiten Grund nannte er das Ziel, eine jährliche Zahl an Gästeübernachtungen von rund 50 Millionen zu erreichen.

Weitere Informationen und aktuelle News unter: kisfaludyprogram.hu

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