Ungarn verstärkt seine Beteiligung an NATO-Missionen

Ungarn wird seine Rolle bei internationalen Militäreinsätzen verstärken, wie ein Regierungsbeschluss in der jüngsten Ausgabe des Amtsblattes Magyar Közlöny zeigt – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Gemäß der Resolution wird Ungarn seine Beteiligung an der NATO-Mission KFOR im Kosovo und der RSM-Mission in Afghanistan sowie an der Friedensmission der Vereinten Nationen im Libanon zwischen 2019 und 2022 um maximal 260 Mann erhöhen. Das Verteidigungsministerium stellt 1,5 Milliarden Forint (4,7 Mio. EUR) im Haushalt des nächsten Jahres, rund 2,9 Milliarden Forint im Jahr 2021 und mehr als 2 Milliarden Forint im Haushalt 2022 für die Finanzierung der Missionen zur Verfügung.



Verteidigungsminister Tibor Benkő kündigte im Februar auf einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister an, dass Ungarn seine Zahl der Truppen, die in NATO-Missionen dienen, von 1.000 auf 1.200 erhöhen werde.

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