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Eine Million Forint im Mordfall Cozma ausgesetzt

Im Fall der Ermordung des rumänischen Handballspielers Marian Cosma hat das Polizeipräsidium des Komitats Veszrpém eine Prämie von einer Million Forint (etwa 3400 Euro) für die Ergreifung des Tatverdächtigen Iván Sztojka ausgesetzt. Dass teilte die Behörde am Dienstag auf ihrer Homepage mit. Die beiden anderen Tatverdächtigen waren bereits am Sonntag, dem Tag des Verbrechens, in Österreich festgenommen worden. Gegen sie läuft das Verfahren zur Auslieferung nach Ungarn.

Cosma war in der Nacht zum Sonntag durch einen Messerstich ins Herz umgebracht worden. Er hatte mit seiner Mannschaft, dem MKB Veszprém, in einer Bar gefeiert, nachdem ein Team-Mitglied Vater geworden war. Eine Gruppe von 20 bis 30 Leuten verübte einen Überfall auf die Mannschaft und griff dabei drei Spieler mit Messern an. Der kroatische Austausch-Torhüter Ivan Pesics erlitt dabei so schwere Verletzung, dass ihm eine Niere entfernt werden musste. Der Serbe Zarko Sesum wurde mit einem stumpfen Gegenstand am Kopf schwer verletzt.