Bayerische Unternehmen investieren in Ungarn

Bayerische Unternehmen seien dabei, rund 45 Milliarden Forint (138,1 Mio. EUR) in Ungarn zu investieren, sagte Außenminister Péter Szijjártó nach Gesprächen mit Unternehmensleitern in München. Szijjártó traf mit Vertretern des Gasriesen Linde und des Automobilzulieferers Schaeffler zusammen – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Er führte Gespräche mit Hubert Aiwanger, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Freistaates und Minister für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Energie. „Bayerische Unternehmen vertrauen Ungarn, da das Land die niedrigsten Steuern in Europa hat, gut ausgebildete Arbeitskräfte und eine qualitativ hochwertige Hochschulbildung“, sagte Szijjártó MTI telefonisch. Die Erfolge der ungarischen und bayerischen Wirtschaft seien miteinander verbunden, sagte der Minister. Ungarn habe ein großes Interesse am Erfolg bayerischer Unternehmen, damit sie weiterhin im Land investieren.



Die betroffenen Unternehmen planen, in Ungarn innovative Technologien zu entwickeln und umzusetzen. „Bayerische Unternehmen sehen Ungarn als Ort politischer Stabilität, sicherer rechtlicher Rahmenbedingungen und guter Investitionsmöglichkeiten“, sagte Szijjártó. Er stellte fest, dass der Handel zwischen Ungarn und Bayern im vergangenen Jahr 14 Milliarden Euro erreichte. Volle 35% der ungarischen Exporte nach Deutschland fließen in den Freistaat, sagte er. Derzeit sind 150 bayerische Unternehmen in Ungarn vertreten. Sie haben rund 8 Milliarden Euro investiert und beschäftigen 50.000 Menschen, so Szijjártó weiter.

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