Nachgedacht: Der Sonnenhut …

… ist eine rot, gelb oder orange blühende Gartenpflanze. Viele Hobbygärtner schätzen das Gewächs aufgrund seiner üppigen Verbreitung. Ein Farbklex am Gartenzaun, in einer lauschigen Ecke oder in der Rabatte freut jeden Pflanzenliebhaber.



Meinen Sonnenhut, ich habe einige Setzlinge heuer im Frühjahr von meiner guten Bekannten Silvia bekommen, hat sich am Gartenzaun entlang zu einem prächtigen Buschen gemausert. In leuchtendem Gelb-Orange zaubern die Blumen ein besonderes Ambiente in mein kleines Reich. Mein anderer Sonnenhut ist weiß und aus Stroh. Nanu, werden Sie sich, lieber Balaton Zeitungsleser, jetzt denken, das geht ja gar nicht. Einen Sonnenhut aus Stroh?

Doch das geht, dieser gehört nämlich auf den Kopf. Nach meinen Erfahrungen das beste Mittel für gesundes Haar, und das sogar bei fast 40 Grad im Schatten. Der letzte Sommer vor meinem Umzug nach Ungarn war ebenfalls sehr heiß und trocken. Die Folge: Zu Beginn der kalten Jahreszeit fing es an mit dem „Fellwechsel“. Ich verlor Haare ohne Ende. Ein Nottermin bei meiner Friseuse brachte Wochen danach eine sichtbare Besserung.



Sie hatte mir ein Haarwasser mit Koffein empfohlen zum fast täglichen Gebrauch. Und siehe da: die Haare kamen wieder. Zudem gab sie mir noch einen Tipp mit auf den Weg: Niemals in die heiße Sonne ohne Kopfbedeckung.

Den Rat habe ich, in Ungarn angekommen, in die Tat umgesetzt. Sobald sich die heißen Wochen einstellen, kommt der Hut auf den Kopf. Und das Ergebnis: Null Problemo. Das Austrocknen der Haarpracht gehört der Vergangenheit an, zudem werden Kopfhaut und somit auch die Haarwurzeln geschont. Während der eine Sonnenhut meinen Garten ziert, kümmert sich der andere um mein gesundes Outfit. Zwei Fliegen mit einer Klappe – toll.

Bis bald,
Ihre Eva




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