Mehr Fremdsprachenstunden an Berufsschulen in Ungarn

Die ungarische Regierung plant, ab dem nächsten Jahr mehr Fremdsprachenstunden an Berufsschulen hinzuzufügen, um sicherzustellen, dass die Schüler eine Fremdsprachenprüfung mittlerer Stufe ablegen können, die heute Voraussetzung für den Zugang zu Hochschulen ist, informierte die Tageszeitung Magyar Nemzet – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Die stellvertretende Staatssekretärin für Berufsbildung und Erwachsenenbildung Annamária Pölöskei sagte der Zeitung, dass Schülerinnen und Schüler in Berufsschulen genauso viele Fremdsprachenstunden haben würden wie Schülerinnen und Schüler in Gymnasien, d.h. Sekundarschulen, die sie auf den Hochschulzugang vorbereiten. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Schüler in den Berufsschulen eine Fremdsprache und die in den Gymnasien zwei Fremdsprachen lernen werden.



Die Zahl der Fremdsprachenstunden in den Berufsschulen soll von 2-4 pro Woche auf 6-8 steigen, je nach Schultyp, wie ein Entwurf des neuen Nationalen Kernlehrplans zeigt. Pölöskei wies darauf hin, dass Berufsschüler auch an einem kürzlich gestarteten staatlichen Programm teilnehmen würden, das zwei, zweiwöchige Fremdsprachenkurse im Ausland für ungarische Sprachschüler in Sekundarschulen finanziert.

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