Gemälde von Rubens und Van Dyck in Budapest zu sehen

Rund 30 Gemälde von Rubens und mehr als ein Dutzend von Van Dyck sind bei einer großen Ausstellungseröffnung am Mittwoch im Budapester Museum für Bildende Kunst zu sehen, sagte der Direktor des Museums der Presse – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Die Ausstellung zeigt das goldene Zeitalter der flämischen Malerei durch die Kunst von Peter Paul Rubens, dem bedeutendsten Barockmeister der europäischen Malerei und seiner Zeitgenossen. Ihr Hauptziel ist es, Rubens‘ Genie und den Einfluss seiner Kunst in seinem Alter sowie die vielseitige, stilistisch und thematisch reiche flämische Malerei des 17. Jahrhunderts hervorzuheben. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Budapester Schau ist es, die Aufmerksamkeit auf die umfangreichen kulturellen Beziehungen zwischen den südlichen Niederlanden und Ungarn zu lenken, bei denen Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich eine Schlüsselfigur war.

Der wichtigste Kooperationspartner des Kunstmuseums, das Liechtenstein Museum in Wien, hat 20 Meisterwerke beigesteuert, darunter ein Stück aus Rubens‘ monumentalem Decius-Mus-Zyklus, den Decius Mus Relating His Dream. Ein weiteres bemerkenswertes Stück, Van Dycks Hochzeitsporträt von Maria Henrietta Stuart, das Ende letzten Jahres vom Budapester Museum gekauft wurde, ist ebenfalls ausgestellt. Die etwa 120 ausgestellten Werke stammen aus der eigenen Sammlung des Museums und aus 40 bedeutenden Sammlungen, darunter dem Louvre, der Hermitage, dem Prado, der National Gallery of London und der National Gallery of Washington, DC.

Die bis zum 16. Februar 2020 laufende Ausstellung ist mit 345 Millionen Euro versichert.