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Urlaubsgeld in Ungarn mehr wert?

Die Restaurantgärten sind schon geöffnet, die Gastronomen warten auf reichlichen Umsatz.

Rund um den Balaton sollen mehr Gäste strömen, vor allem einheimische. Manch‘ Schlechtes hat eben auch seine guten Seiten. Der deutliche Forintverfall im Vergleich zum Euro wird’s richten. Voller Optimismus blicken die Gaststättenbesitzer auf die kommende Sommersaison. Auch Attila Verhás, Chef des Restaurants Fogas in Siófok. Die ungarischen Urlaubsbedürftigen hält der „Teuro“ vermehrt von Auslandsreisen ab, sie erinnern sich vielmehr wieder an heimische Gefilde. Dem gegenüber bekommen viele ausländische Touristen dieses Jahr fast 300 Forint für ihren Euro; 2008 waren es im Sommer gerade mal um die 225. Leider sind 2009 relativ happige Preissteigerungen auf dem Hotel- und Gaststättensektor zu erwarten, speziell bei a-la-carte-Gerichten, so Attila Verhás.

Balázs Csapody, Inhaber des Restaurants Kistücsök (Kleine Grille) in Balatonszemes, regt seine Berufskollegen zu mehr ratinellem und vorsichtigerem Wirtschaften an. Wer seiner Meinung nach langfristig und vernünftig für den Tourismus am Balaton plane, bekäme auch keine ernsthaften Probleme. Ähnlich sieht es auch Zoltán Püspök vom Restaurant Véndiófa (Uralter Nußbaum) in Balatonszárszó. Jetzt kristallisiere sich langsam heraus, welche Touristenbetriebe auf Dauer problemlos überleben können.

Allgemein mehr Umsatz erwartet man sich u.a. von den neuen Appartement-Besitzern am See. Von diesen neu fertiggestellten Wohnungen wurden in letzter Zeit beachtlich viele an den Mann gebracht.

(Quelle: Somogyi Hírlap)