Ungarn: Cyberangriffe auf Schulen und Krankenhäuser gestiegen

Die Zahl der Cyberangriffe auf Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäuser habe im vergangenen Jahr deutlich zugenommen, sagte der Leiter des Nationalen Instituts für Cyber-Verteidigung (NKI), das zum ungarischen Nationalen Sicherheitsdienst gehört – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Phishing-Betrügereien und Lösegeldforderungen seien die beiden häufigsten Probleme, sagte Balázs Bencsik auf einer Pressekonferenz und fügte hinzu, dass es von entscheidender Bedeutung sei, dass die von solchen Angriffen Betroffenen in der Lage sein sollten, sie zu erkennen und Datendiebstahl zu vermeiden. Bencsik warnte davor, dass die Zahl der Cyberangriffe während der Steuersaison besonders hoch sei, und wies darauf hin, dass mobile Apps oft schädlich seien.

Informationen über mögliche Bedrohungen und Ratschläge zum Schutz persönlicher Daten sind auf den Websites www.saferinternet.hu, www.nki.gov.hu, www.gyermekmento.hu und www.police.hu verfügbar.

Henrik Szabó von der Kriminalpräventionseinheit der Polizei sagte, dass im vergangenen Jahr über 34.000 Kinder in 541 Schulen ein Cyber-Sensibilisierungstraining erhalten haben und dass zahlreiche Präsentationen für Eltern und Lehrer abgehalten wurden. Zsuzsanna Kurkó, Projektkoordinatorin für das Safer-Internet-Programm des Internationalen Kindersicherheitsdienstes, sagte, dass am heutigen Dienstag eine globale Kampagne mit dem Namen Safer-Internet-Tag stattfinden wird, an der mehr als 150 Länder teilnehmen werden.