Stromnachfrage in Ungarn sinkt im Mai um 10%

Die Stromnachfrage in Ungarn sei im Mai im Vergleich zum Vorjahr um rund 10% zurückgegangen, informierte die Tageszeitung „Magyar Nemzet“ unter Berufung auf Daten der ungarischen Energieregulierungsbehörde – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Das Blatt führte den Rückgang auf Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie zurück sowie auf die statistische Tatsache, dass es im Mai zwei Arbeitstage weniger gab als im Vorjahresmonat.

Die Last fiel im Mai um durchschnittlich 560 Megawatt (MW). Das Kernkraftwerk Paks lieferte 55% der inländischen Stromproduktion, während Braunkohle- und Gasturbinen jeweils 10% lieferten. Der Anteil der Solarenergie betrug im Durchschnitt 7,8%, wobei dieser Anteil in der Spitzenzeit bei schönem Wetter auf 18-25% anstieg.