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Mückenplage am Balaton – Bekämpfung muss warten

Anhaltend feuchtes Wetter und Überschwemmungen haben landesweit in Ungarn zu wahren Invasionen von Mücken geführt. Besonders schlimm ist die Lage in den Hochwassergebieten Nordost-Ungarns. Aber auch in den Ferienregionen, so am Balaton, herrscht Mückenalarm.

Tests ergaben pro Person und Stunde mehr als 100 Stiche, teilte der Chef der Expertenkommission für Mückenbekämpfung am „ungarischen Meer“, Tamás Sáringer-Kenyeres mit. Die kritische Grenze liegt bei 60 Stichen der kleinen Blutsauger. Dabei seien am Südufer wegen ausgedehnter Wasserflächen auf Feldern und Wiesen noch mehr Mücken als am Nordufer festgestellt worden.

Eine Bekämpfung kann jedoch laut Sáringer-Kenyeres erst frühestens Mitte kommender Woche beginnen, obwohl sie längst geplant ist und auch Geld dafür zur Verfügung steht. Das Wetter sei einfach im Moment dafür zu feucht und daher ungeeignet.