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Sturm bringt erneut Zerstörung nach Ungarn

Die Wetterkatastrophen in Ungarn reißen nicht ab. Bis Freitagabend raste ein Sturm durch das Land, der die Feuerwehr zu mehr als 500 Einsätzen zwang. Am heftigsten schlugen die Naturgewalten im ostungarischen Komitat Békés zu. Dort mussten die Katastrophenhelfer an 165 Stellen umgestürzte Bäume beiseite räumen oder Wasser abpumpen. An mehreren hundert Grundstücken entstand Schaden. Unter etwa 400 betroffenen Grundstücken in der Stadt Mezőhegyes befanden sich elf Schulen, ein Kindergarten und das Bürgermeisteramt. Zumeist barsten Fensterscheiben, aber auch Dachkonstruktionen wurden beschädigt.

Nicht viel besser sah es im Nachbarkomitat Csongrád aus, wo der Eisenbahnverkehr durch entwurzelte Bäume behindert wurde. Hagelschlag beschädigte Dächer in mehreren Orten. Anderenorts fiel der Strom aus, weil fast 20 Bäume und auch Lichtmasten dem Sturm zum Opfer fielen.

Im Komitat Somogy wurden die Feuerwehren über 50 Mal zum Abpumpen von Wasser vor allem aus überfluteten Kellern gerufen. Auch im Komitat Fejér schlug das Unwetter zu: Vier Ortschaften meldeten Schäden, zwölf Menschen mussten vorübergehend in Sicherheit gebracht werden.