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Immer mehr Firmenpleiten in Ungarn

Die Krise fordert in Ungarn weitere zahlreiche Opfer. In bislang nicht gekanntem Ausmaß seien im Juli Unternehmen auf Initiative der Gläubiger in den Konkurs gegangen, berichtet der Firmen-Informationsdienstleister Opten am Dienstag. Opten registrierte 1712 Fälle und damit 29 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit wurde auch ddie durchschnittliche Steigerung der Pleiten von 15 Prozent im ersten Halbjahr 2010 beträchtlich übertroffen.

„Nach der Firmenstatistik muss die ungarische Wirtschaft noch auf die von vielen vorausgesagte Wende warten“, erklärte Hajnalka Csorbau, Strategie-Direktorin von Opten. Zugleich machte sie darauf aufmerksam, dass die Schwankungen während der Sommermonate sehr bedeutend sind, was mit saisonalen Gründen – so mit der Arbeitsordnung der Gerichte – zu erklären sei.

Wie der Dienstleister weiter mitteilt, schlossen in 1435 Fällen die Eigentümer auf eigenen Entschluss ihre Unternehmen, was ebenfalls einen Rekord darstellt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Steigerung um 11 Prozent und damit 2 Prozent über dem Halbjahres-Durchschnitt.