Szijjártó: Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ungarn und China schreiten trotz Pandemie voran

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ungarn und China schreiten trotz der Coronavirus-Pandemie weiter stetig voran, sagte der Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó, nachdem er eine Investition des ungarischen Chemieunternehmens BorsodChem, das sich im Besitz des chinesischen Wanhua-Konzerns befindet, angekündigt hatte – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



BorsodChem investiert 12 Milliarden Forint (33,2 Millionen EUR) in Kazincbarcika, im Nordosten Ungarns, und sichert rund 3.000 Arbeitsplätze in der Region, sagte Szijjártó. Das Unternehmen erweitert seine jährliche Produktionskapazität von 200 Kilotonnen um 90 Kilotonnen, fügte er hinzu.

Szijjártó lobte BorsodChem als „eines der wichtigsten Unternehmen der ungarischen Wirtschaft“ und sagte, das Unternehmen sei sowohl im heimischen als auch im europäischen Chemiesektor führend geworden. Das Unternehmen habe während der Pandemie alle Mitarbeiter behalten und sogar die Zahl der Beschäftigten erhöhen können, so Szijjártó weiter.

In Bezug auf die ungarisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen sagte Szijjártó, das Volumen der ungarischen Exporte nach China sei in diesem Jahr um 12% gestiegen, während der bilaterale Handelsumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18% zugenommen habe. Chinesische Unternehmen hätten in diesem Jahr bisher zehn Investitionen im Wert von insgesamt 140 Milliarden Forint in Ungarn angekündigt, so Szijjártó.