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Harkány feuert Notar und Chef des Heilbades

Nach einer umfassenden Finanzkontrolle im südwestungarischen Badeort Harkány hat die Stadt ihre Notarin und den Generaldirektor des international bekannten Heilbades gefeuert. Wie aus Harkány zu vernehmen war, brachte die „Durchleuchtung“ des Finanzgebahrens in vielerlei Hinsicht belastendes Material über die Tätigkeit der Notarin zutage. Ihre Entlassung könnte damit im Zusammenhang stehen, obwohl darüber im Moment nichts mitgeteilt wurde.

Bad-Generaldirektor Sándor Horváth muss seinen Platz offenbar ebenfalls unter anderem wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten räumen. Zuletzt war er in dieser Woche einer Einladung des Aufsichts-Gremiums des Bades nicht gefolgt. Dort hatte er über Fehler bei der Bewirtschaftung des Bades Rede und Antwort stehen sollen. Zudem hatte das Bad unter Leitung Horváths unbeeindruckt von Stellungnahmen der EU-Kommission, Beschlüssen der Gleichstellungsbehörde und einem Urteil des Budapester Gerichts Rentner aus dem EU-Raum jahrelang bei den Eintrittspreisen diskriminiert.

(Siehe auch nächste Printausgabe)