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Misswirtschaft in Harkány – Anzeige wegen Untreue

Zahlreiche Verstöße gegen Haushaltsgesetze hat eine umfassende Überprüfung im international bekannten südwestungarischen Badeort Harkány ans Licht gebracht. Die „Durchleuchtung“ war von dem im Oktober gewählten Bürgermeister Sándor Imri in Auftrag gegeben worden, der nach dem Ergebnis eine Anzeige gegen unbekannt wegen Untreue erstatten will. Der Regionalzeitung „Dunántúli Napló“ erklärte er, die „außerordentlich schwerwiegenden“ Feststellungen der von einem juristischen Buchprüfer geleiteten Untersuchung verpflichteten ihn geradezu, Anzeige zu erstatten. Dabei gehe es nicht um eine Hexenjagd, sondern darum zu zeigen, was dazu führte, dass der Kreditbestand des Badeortes heute fast 4,7 Milliarden Forint (rund 17 Millionen Euro) ausmacht, was 1,2 Millionen Forint (rund 4355 Euro) Belastung je Einwohner entspricht.
(Ausführlich in der Printausgabe vom 1. März)