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Protest-Blockade gegen Lidl in Ungarn

Mit einer halbseitigen Straßensperrung hat der ungarische Verband für Interessenschutz der Unternehmer am Montag (21.11.) seine Blockade gegen das Logistikzentrum der Supermarktkette Lidl in Szigetszentmiklós bei Budapest verschärft. Bereits in der vorigen Woche hatte die Organisation, die vor allem Firmen der Bauindustrie vereinigt, ihre Blockade gegen Lidl begonnen. Zunächst war der Haupteingang blockiert worden. Bis Montagnachmittag sollten jedoch 120 Fahrzeuge die Zufahrtsstraße auf einem Kilometer Länge halbseitig sperren. Auch gegen das Logistikzentrum in Székesfehérvár sind Protestaktionen angekündigt.

Grund des heftigen Protestes ist Medienberichten zufolge, dass sechs Mitglieder des Verbandes offene finanzielle Forderungen für den Bau eines Lidl-Marktes in der Hauptstadt haben. Lidl argumentiert dagegen, dass es seine Zahlungen an den Hauptauftragnehmer Gropiusz leistet. Gegen diesen läuft jedoch inzwischen ein Insolvenzverfahren.