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Fluss Zala überflutet Kis-Balaton

Schneeschmelze und zahlreiche Niederschläge sorgten Anfang des Jahres landesweit für Überschwemmungen. Bereits im Februar stieg auch der Wasserstand im Flüsschen Zala im südwestlichen Komitat des Landes.

Die Hochwasserwelle erreichte am 2. März 2013 um 4 Uhr morgens mit 3.28 Meter ihren höchsten Stand und blieb damit nur zwei Zentimeter unter der Gefahrenmarke für den Katastrophenalarm der dritten Stufe. Einwohner mussten nicht evakuiert werden. Die Flutwelle klingt langsam ab, der Wasserstand normalisiert sich.

Die Zala ist der größte Fluss, der sein Wasser in den Balaton ergießt und hat einen großen Anteil daran, dass in den ersten zwei Monaten des Jahres der Wasserstand im See um 31 Zentimeter angestiegen ist und nach der Flutwelle weiter ansteigen wird. Die Wassermengen führten im – dem See vorgelagerten – Naturschutzgebiet des Kis-Balaton zu Überschwemmungen, die über neun Pumpenwerke geregelt wurden und kaum Auswirkungen auf Siedlungen hatten.

Anders sah es in Ortschaften am Oberlauf der Zala aus, wo beispielsweise in Pethőhenye der Hof eines Wohnhauses überschwemmt wurde. Im Komitat kam vielerorts wegen der schnellen Schneeschmelze und der starken Regenfälle auch die Feuerwehr zum Einsatz, die Gräben, verstopfte Schleusen und Keller von Wohnhäusern unter anderem in Tüskeszentpéter, Zalaszentgrót und Kányavár auspumpen musste.