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Nagykanizsa erwartet Aufschwung

Die Stadt Nagykanizsa in der Nähe der Grenze erwartet sich vom baldigen EU-Beitritt Kroatiens einen Aufschwung ihrer Wirtschaft und ihres Tourismus. Das Vorstandsmitglied der Paneuropäischen Union, Dr. Graf István Bethlen, bestätigte in seiner Rede auf einer Wirtschaftskonferenz im Medgyaszay-Haus unlängst, dass von einem EU-Beitritt gerade Grenzregionen profitieren, weil es hier meist zu grenzübergreifender wirtschaftlicher Zusammenarbeit kommt.

Zur Konferenz waren neben dem Botschafter Kroatiens in Budapest, Dr. Gordan Grlic Radman, auch zahlreiche Wirtschaftsvertreter aus Kroatien geladen worden. Sie zeigten sich sehr interessiert an einer Zusammenarbeit nach dem Beitritt Kroatiens am 1. Juli.

Nagykanizsa hofft derweil auf Gelder aus den EU-Fördertöpfen für die Entwicklung der hiesigen Wirtschaft. Staatssekretär Zoltán Cséfalvay zufolge sollen in Ungarn von den 6775 Milliarden Forint EU-Mitteln in den Jahren 2014 bis 2020 rund sechzig Prozent in die Wirtschaftsentwicklung fließen.