Szijjártó erörtert Infrastrukturentwicklung mit kroatischen Ministern

Die Entwicklung der Infrastruktur und die Zusammenarbeit in der ungarisch-kroatischen Grenzregion werden dazu beitragen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln, sagte Außenminister Péter Szijjártó am Dienstag nach einem Treffen mit dem kroatischen Außenminister Gordan Grlić-Radman und Nataša Tramišak, der Ministerin für regionale Entwicklung und EU-Finanzierung – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Bei dem Treffen in Nagykanizsa, im Südwesten Ungarns, sagte Szijjártó, dass die ungarische Autobahn M6 bis 2024 die kroatische Grenze erreichen und bei Ivándárda auf eine kroatische Autobahn treffen wird, die bis dahin ebenfalls fertiggestellt sein wird. Ungarn und Kroatien haben gemeinsam Mittel der Europäischen Union für den Bau einer Brücke über den Fluss Mura zwischen Murakeresztúr in Ungarn und Kotoriba in Kroatien erhalten und werden zwei neue Grenzübergänge zwischen den Orten Zákány und Gotalovo (Gotála) sowie Sárok und Kneževo (Főherceglak) eröffnen, sagte er.

In der Zwischenzeit arbeiten die beiden Länder an der Integration ihrer Gastransportsysteme, um die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, sagte er. Auch in der Migrationsfrage seien Ungarn und Kroatien auf einer ähnlichen Linie, sagte Szijjártó. „Unsere Haltung ist klar: Wir wollen keine illegalen Migranten in diesem Teil Europas und werden unsere Grenzen schützen und unser Recht wahren, zu entscheiden, wen wir ins Land lassen“, sagte er.