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Heuschoberbrand in Bárdudvarnok

Hohe Waldbrandgefahr in Ungarn

Auf dem Gelände einer Rinderzucht im Außengebiet der Gemeinde Bárdudvarnok brach Ende Juli in einem der drei Heuschober ein Feuer aus, das unter Einsatz zweier Fahrzeuge der Feuerwehr Kaposvár jedoch rasch gelöscht werden konnte.

In jedem der drei Schober waren rund 1000 Ballen gelagert, wovon etwa 20-30 in Flammen standen, als die Feuerwehr eintraf. Zu diesem Zeitpunkt war bereits schweres Gerät der Landwirte vor Ort damit beschäftigt, die brennenden Ballen aus dem Schober zu holen und so das Übergreifen auf weitere Teile des Gebäudes zu verhindern.

Innerhalb von dreißig Minuten konnte der Brand gelöscht werden. Anschließend wurden von den elf Feuerwehrleuten etwa 120 Ballen aufgeschnitten und ausgebreitet, um Schwelbränden vorzubeugen. Nach der Brandursache wird noch gesucht.

Aufgrund der anhaltenden Hitze und extremen Trockenheit nimmt in Ungarn die Brandgefahr weiter zu. Seit 22. Juli 2013 herrscht deshalb bis auf Weiteres strengstes Feuerverbot in Wäldern, Anpflanzungen u.a. entlang von Bahnlinien, Straßen und auf Flächen innerhalb von 200 Metern zu Waldrändern, Parks usw. An all diesen öffentlichen Plätzen ist zurzeit auch das Feueranzünden an dafür vorgesehenen Grill- und Rastplätzen verboten. Zuwiderhandlungen werden verfolgt.

Das Verbot ist bis auf Widerruf gültig, aktuelle Informationen dazu sind auf der Homepage des Katastrophenschutzdienstes zu finden.