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Hinweise und Tipps zum Radfahren in Ungarn

Radfahren in der idyllischen und abwechslungsreichen Landschaft Ungarns ist sehr beliebt geworden. Am bekanntesten ist wahrscheinlich der Radweg rund um den Balaton, auf einer Länge von etwa 210 Kilometern kann man das „ungarische Meer“ innerhalb von zwei Tagen umrunden.

Radfahren auf öffentlichen Straßen

Autobahnen und stark befahrene Fernstraßen mit einstelliger Nummer (M0 bis M7) sind für Fahrräder verboten. Fernstraßen sind grundsätzlich für Radfahrer zugänglich, allerdings trifft man oftmals abrupt auf Schilder „Radfahren verboten“. Landstraßen und dreistellige Verbindungswege sind zu empfehlen, das Radfahren auf innerörtlichen Busspuren ist verboten. Forstwege sind für Radfahrer ebenfalls zugänglich, ein Durchfahrtsverbotsschild kann man getrost ignorieren.

Budapest glänzt mittlerweile mit einem innerstädtischen Radwegenetz, die Querung der Stadt ist meistens auf autofreien Radwegen möglich. Auch die beiden Fernbahnhöfe sind an das Radwegenetz angebunden. Seit Juni 2007 besteht bei schlechter Sicht sowie außerhalb von Ortschaften eine Warnwestenpflicht für Radfahrer. Das gilt auch bei Nacht. Es empfiehlt sich, die Richtungshinweise für den Autoverkehr zu beachten. Radwege werden in Ungarn auch von Fußgängern und Hundebesitzern benutzt.

Mit dem Fahrrad unterwegs in Bus und Bahn

Ungarn verfügt über ein dichtes Schienennetz. Die Fahrradmitnahme ist in nahezu allen Zügen möglich, auch in Schnellzügen, jedoch nicht im IC. Allerdings ist nicht immer ein Gepäckwagen vorhanden. Falls es kein Gepäckabteil gibt, kann man im Einstiegsbereichen der ersten oder letzten Waggons höchstens zwei Fahrräder unterbringen, die Mitnahme kostet 25 % vom normalen Fahrpreis. Auch die Budapester Vorortbahn HEV, eine S-Bahn, hat gekennzeichnete Waggons mit Fahrradmitnahmemöglichkeit. Genauso die Budapester Zahnradbahn, allerdings nicht U-Bahnen, Stadtbusse und Straßenbahnen. In Überlandbussen kann man mit etwas Verhandlungsgeschick das Fahrrad mitnehmen. Fähren verkehren im Stundentakt zwischen 6 und 23 Uhr, da es nur wenige Brücken über die Donau und die Theiß gibt, sind sie nicht unwichtig. Im Internet findet man einen deutschsprachigen Fahrplanberater für Ungarn unter www.elvira.hu.

Um sich die entsprechende Ausrüstung fürs Radfahren zu besorgen, empfiehlt sich ein Besuch auf http://www.gutscheinmops.de/bike24-gutschein/. Dort findet man einige interessante Angebote.