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Kripta-Villa in Fonyód wird renoviert

In Fonyód wurde mit Hilfe von EU-Fördermitteln ein neues touristisches Projekt mit einem Investvolumen von 345 Millionen Forint in Angriff genommen. Im Rahmen dessen wird der Sándortelepi Strand in einen Sandstrand umgewandelt, der Bélatelepi Hafen modernisiert und erweitert, sowie die so genannte Kripta-Villa renoviert und teilweise umgebaut.



Das Projekt wurde am 2. April offiziell eröffnet. Bürgermeister, József Hidvégi, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass Fonyód damit sein bisher größtes Tourismusprojekt in Angriff genommen hat. Als sich die Möglichkeit ergab, an Ausschreibungen für touristische Projekte teilzunehmen, entschied sich die Stadt, als größten Touristenmagneten einen Sandstrand anzulegen. Dass dieser 200 Meter lange Sandstrand nun einer der längsten am Balaton sein wird, macht es für den Badeort noch interessanter.

„Am Südufer des Balaton sollten überall wieder Sandstrände geschaffen werden, denn die sind viel stimmungsvoller als mit Steinen befestigte Ufer und Treppen“, so Hidvégi. „Sandstrände geben dem Balaton sein Meeresfeeling zurück und machen ihn wettbewerbsfähiger.“

Für die Tiefbauarbeiten sind bereits die Verträge mit den Baufirmen abgeschlossen. Der Partner ist das Konsortium der Aktiengesellschaften Közmű-Alagút Zrt. und Bahart. Der Lido soll bis zum Sommer fertig gestellt werden. Bei den Investitionen am Strandbad und Hafen werden auch die Promenaden, Parkplätze, öffentlichen Gebäude, Sport- und Spielplätze neu gestaltet. Im Hafen wird es nach der Fertigstellung 103 Stellplätze für Boote geben.

Die Kripta-Villa ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Fonyód. Sie erfährt eine komplette Innen- und Außenrenovierung. Im Obergeschoss wird ein Ausstellungsraum eingerichtet, der auch als Atelier genutzt werden kann. Das gesamte Projekt wird plangemäß innerhalb eines Jahres verwirklicht.