Ungarn: Drei Jahrzehnte mit beispiellosem Niveau der inländischen Beschäftigung

Ungarns Beschäftigungsdaten für das erste Quartal 2021 sind die besten seit dem politischen Systemwechsel 1989-1990, sagte ein Beamter des Ministeriums für Innovation und Technologie am Freitag – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Der Staatssekretär für Beschäftigungspolitik, Sándor Bodó, merkte in einer Erklärung an, dass Eurostat eine Beschäftigungsquote von 77,7% in Ungarn verzeichnete. Damit liegt Ungarn auf dem sechsten Platz in der Europäischen Union, fast sechs Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt und nahe der Vollbeschäftigung. Nur die Niederlande, Schweden, die Tschechische Republik, Estland und Deutschland haben mehr Beschäftigte in der Altersgruppe der 20- bis 64-Jährigen, hieß es in der Erklärung.

Die Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent gehöre ebenfalls zu den niedrigsten in Europa, hieß es weiter. Bodó führte das gute Abschneiden auf das effektive Management der Pandemie durch die Regierung und ihre erfolgreichen wirtschaftlichen Schutzmaßnahmen zurück, sowie auf die anhaltende Politik zum Aufbau einer arbeitsorientierten Gesellschaft. Er merkte an, dass Ungarn im Jahr 2010 ein EU-Schlusslicht bei der Beschäftigung in der Altersgruppe der 20- bis 64-Jährigen gewesen sei, als weniger als 60% einen Job hatten. In der Zwischenzeit ist der Indikator um 18,3 Prozentpunkte gestiegen, so die Erklärung.