Sturm in Zala: umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste

Am Sonntagabend wurden die Feuerwehrleute wegen umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste im Zusammenhang mit dem Sturm alarmiert, sagte ein Sprecher der Nationalen Generaldirektion für Katastrophenmanagement am Montagmorgen gegenüber der Nachrichtenagentur MTI.



Nach Angaben von Dániel Mukics wurden die Feuerwehren landesweit zu mehr als 150 Vorfällen alarmiert. Der Sturm sorgte für den größten Teil der Arbeit im Komitat Zala, einschließlich Zalaegerszeg, aber auch in Budapest und den Komitaten Pest, Fejér und Nógrád wurden die Feuerwehren mehrfach alarmiert. Die meisten der gefährlichen Bäume, die auf Häuser, Garagen, Straßen und Stromleitungen gestürzt waren, mussten entfernt werden.

Als Beispiel nannte er, dass in Zalaegerszeg die Feuerwehr zu Bäumen gerufen wurde, die auf ein Haus und ein Nebengebäude in der Hét vezér utca und auf Garagen in der Kodály Zoltán utca gestürzt waren. In der Gasparich Márk utca brach ein Ast ab und fiel auf ein Auto. An mehreren Stellen stürzten Bäume auf Stromleitungen und rissen diese herunter. Dies führte am Abend zu Stromausfällen in 27 Gemeinden des Komitats Zala, von denen rund 3.000 Haushalte betroffen waren. Derzeit sind fast 200 Verbraucher in 4 weiteren Gemeinden ohne Strom, und die Dienstleister arbeiten kontinuierlich daran, die Stromversorgung wiederherzustellen.

Der starke Wind beschädigte auch einige Gebäude: In Zalaegerszeg wurde das Vordach einer Tankstelle an der Göcseji utca durch den Wind beschädigt. Auch in Zalaegerszeg, in der Vizslaparki út, riss der Wind das Blechdach eines zehnstöckigen Wohnhauses weg. In Babosdöbrété im Komitat Zala, stürzte in der Kő-hegy utca eine geflieste, offene Garage auf zwei darin geparkte Autos.

Auch in zwei Einfamilienhäusern schlug der Blitz ein: im XVII. Bezirk von Budapest, in der Gombosi utca und in Szakoly in der Fenyves utca im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg schlug ein Blitz in das Gebäude ein, wodurch das Dach in Brand geriet. Die Feuerwehrleute löschten beide brennenden Häuser, verletzt wurde bei beiden Vorfällen niemand, sagte der OKF-Sprecher.

Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes werden ab heute Nachmittag erneut schwere Gewitter erwartet.