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Schwere Gewitter in Zala

Anfang Juni kam es im Komitat Zala zu schweren Gewittern mit Sturm und Starkregen. In Keszthely wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h gemessen. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt, sie stürzten auf Straßen, in Gärten und auf Häuser.



Äste und Blätter wurden auf Wege und Straßen geweht, so dass die Kommunalbetriebe und Feuerwehren vor allem rund um Zalaegerszeg und Lenti tagelang mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren, berichtete der Sprecher des Katastrophenschutzdienstes Zala. „Der Sachschaden ist enorm, Personen kamen aber glücklicherweise nirgendwo zu Schaden.“

Im Zusammenhang mit den heftigen Regenfällen und der Ableitung der Wassermassen ruft der Katastrophenschutzdienst alle Eigentümer von Immobilien – auch im eigenen Interesse – auf, ihrer Verpflichtung zur Sauberhaltung von Straßengräben und offenen Kanälen vor der Immobilie fortlaufend nachzukommen.

Vielerorts konnte das Oberflächenwasser nicht abfließen, weil Gräben und Abflüsse zugemüllt oder verstopft waren, sowie neu gebaute Fahrzeugzufahrten zu den Grundstücken den Durchfluss in den Straßengräben verhindert hatten.

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