Szijjártó weiht thyssenkrupp F&E-Zentrum in Budapest ein

Investitionen in Forschung und Entwicklung seien für Ungarn besonders wichtig, um „die Zukunft zu gewinnen“, sagte Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó bei der Einweihung eines 13.200 Quadratmeter großen Forschungs- und Entwicklungszentrums des deutschen Unternehmens thyssenkrupp in Budapest – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Die Regierung unterstütze die 2,2 Milliarden Forint (6,1 Mio. EUR) teure Investition, in der mehr als 1.000 Ingenieure an Entwicklungen für die Automobilindustrie arbeiten werden, mit einem Zuschuss von 282 Millionen Forint, sagte Szijjártó. Das Projekt sei ein weiterer Beweis für das langfristige Engagement von thyssenkrupp in Ungarn, sagte er.

Szijjártó sagte auf der Veranstaltung, dass die Veränderungen in der ungarischen Wirtschaft einen „positiven Kreislauf“ in Gang gesetzt hätten: Die Unternehmen, die positive Erfahrungen mit der Produktion in Ungarn gemacht haben, sind zunehmend bereit, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen hierher zu bringen. Die hier entwickelten Produkte werden dann wahrscheinlich auch im Land hergestellt, sagte er. „Das Land, das den Wettbewerb um F&E-Investitionen gewinnt, gewinnt auch die Zukunft und damit die Chance auf eine langfristig verlässliche wirtschaftliche Entwicklung“, sagte er.

Ungarns Wirtschaft ist im vergangenen Quartal um 18 % gewachsen, und es werden derzeit Investitionen im Wert von insgesamt 1.700 Milliarden Forint getätigt, sagte er. Es wird erwartet, dass der Produktionswert der Automobilindustrie einen Rekordwert von 10.000 Milliarden Forint erreichen wird, fügte Szijjártó hinzu.