Eröffnungssitzung der Arbeitsgruppe zur Impfstoffproduktion

Eine Arbeitsgruppe von Gesundheitsexperten, die über den in der ersten ungarischen Impfstoffproduktionsanlage hergestellten Impfstoff und die dort angewandten Produktionsmethoden entscheiden soll, hat am Mittwoch ihre erste Sitzung abgehalten – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Gesundheitsexperten der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, nationalen medizinischen Instituten und Vertretern der Universität Debrecen sowie aus Virologen, Epidemiologen und gesundheitspolitischen Verantwortlichen des Ministeriums für Humanressourcen zusammen, so der Minister für Humanressourcen gegenüber Journalisten. Auf dem Treffen wurden Vorschläge für die Herstellung von inaktivierten und proteinbasierten Impfstoffen unterbreitet, so Miklós Kásler. Er wies darauf hin, dass der Plan für eine inländische Impfstoffanlage vor über einem Jahr angekündigt worden sei. Die Grundsteinlegung für das Werk in Debrecen (Ostungarn) fand im September statt. Der Minister für Innovation und Technologie erklärte damals, dass die Anlage bis Ende 2022 mit der Produktion von Impfdosen beginnen werde.