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Ungarn: Verwaltungsgebühren sollen gesenkt werden

„Im nächsten Jahr wollen wir die Verwaltungsgebühren für die Bürger und Unternehmen senken, was mit einem Rückgang der Einnahmen in geschätzter Höhe von 10 Milliarden Forint einhergehen würde“, sagte der zuständige Staatssekretär im Büro des Ministerpräsidenten, Zoltán Kovács im staatlichen Fernsehen und kündigte an, dass zu dieser Frage die Bürger in einem Rundschreiben befragt werden sollen.



Ab 6. Juni 2015 sind die Fragebögen auf der Homepage der Regierungsbehörden erreichbar, sowie in den Büros der jeweiligen Regierungsbehörde erhältlich. Die Bürger können ihre Meinung kundtun, welche Behördengänge günstiger werden sollen. Jährlich haben etwa 400 Tausend Menschen diverse Verwaltungsgebühren zu zahlen, wenn sie beispielsweise ein Führungszeugnis, die Unternehmen eine Steuerbescheinigung benötigen.

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Im Fragebogen werden neun Vorschläge gemacht, wo eine Senkung der Verwaltungsgebühren durch den Staat denkbar ist, in einem zehnten Feld können die Bürger selbst ein Gebiet eintragen. Die Fragebögen werden anonym bis 6. August 2015 ausgefüllt, vier Sachgebiete dürfen ausgewählt werden. Nach der Auswertung der Fragebögen wird das einschlägige Gesetz modifiziert und könnte am 1. Januar 2016 bereits in Kraft treten, so Staatssekretär Zoltán Kovács.