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Förderung des Privatzimmerdienstes in Hévíz

Die Selbstverwaltung der Kurstadt Hévíz hat ein in Ungarn einzigartiges System zur Förderung von Verbesserungsmaßnahmen in den Unterkünften des Privatzimmerdienstes erarbeitet. Das Programm wurde auf Vorschlag und unter Mitwirkung des Verbands der Zimmervermieter (Hévízi Szobakiadók Szövetsége) aufgelegt.



Darüber informierte Bürgermeister Gábor Papp auf einer Pressekonferenz. Er berichtete, dass der notwendige Beschluss der Abgeordnetenversammlung bereits verabschiedet wurde. Ziel des Programmes sei es, die Qualität der im Einzugsbereich der Kurstadt betriebenen Privatunterkünfte stetig zu verbessern. Dadurch generieren die Vermieter höhere Einnahmen, was sich wiederum vor allem über die Kurtaxe in mehrfacher Weise positiv auf die Steuereinnahmen der Stadt auswirkt.

Im Rahmen des Programms können die Zimmervermieter Fördermittel in Höhe von 50% ihrer im vorangegangenen Jahr eingezahlten Kurtaxe, aber mindestens 50 Tausend Forint beantragen. Als Rahmensumme bezifferte die Selbstverwaltung im Budget 2016 erstmals 16 Millionen Forint. Die Anträge für die Fördermittel müssen bis 15. Februar 2016 gestellt werden. Die Fördermittel sollen für infrastrukturelle, computertechnische Investitionen in den Unterkünften verwendet werden.

In Hévíz gibt es 600 Kleinunternehmer, die sich gewerbsmäßig mit der Vermietung von Zimmern befassen. Von den 12 Tausend Gästebetten der Stadt sind mehr als die Hälfte im Privatzimmerdienst zu finden. Diese Art der Unterkünfte bildet somit einen wichtigen Faktor im Kurtourismus.

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