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Budapest: UNESCO City of Design

Die UNESCO gab zum Jahresende die 47 Städte aus 33 Ländern bekannt, die in diesem Jahr in das internationale Netzwerk der „Creative Cities“ aufgenommen werden. Unter den neuen Mitgliedern befindet sich als „City of Design“ die ungarische Hauptstadt Budapest. Sie reiht sich damit in eine Reihe mit Beijing, Berlin, Graz, Helsinki, Turin und anderen berühmten Städten weltweit ein.



Budapest zählt damit zu den Städten, die ihr kulturelles Erbe auf eine besondere Weise bewahren, ihre Identität stärken und dabei den Lebensraum ihrer Einwohner zukunftsorientiert und bewusst gestalten. Die prächtige Architektur im „Paris des Ostens“, wie Budapest oft genannt wird, sowie das enorme kreative Potential der Stadt auf allen Gebieten des Designs dürften den Ausschlag für die Annahme der Bewerbung gegeben haben. Die Bewerbung zur Aufnahme in den Kreis der „Cities of Design“ wurde mit Unterstützung der hauptstädtischen Selbstverwaltung von Design Terminál Budapest angefertigt.

Das UNESCO-Programm „Creative Cities“ vernetzt weltweit Städte, die Erfahrungen, Strategien, Ideen und modellhafte Praxis im Bereich zeitgenössischer Kunst und Kultur, einschließlich der Kulturwirtschaft, austauschen wollen, heißt es bei der zuständigen UNESCO-Kommission. Das Netzwerk wurde 2004 im Rahmen der Global Alliance for Cultural Diversity gegründet.

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