Nachgedacht: Besser geht’s nicht …

… so die Analyse von Bastian Schweinsteiger nach dem WM-Finale. Und er hatte recht. Nach gefühlten 90 Minuten, der Verlängerung und dem Elfmeterschießen stand Argentinien als neuer Fußball-Weltmeister fest. Frankreich musste nach dem endgültigen Abpfiff den Pokal an den Gegner übergeben, den Les Bleus bleibt nur der Vize-Titel. Gerecht oder ungerecht? Die Frage ist berechtigt.

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Nach einer wenig Landes bezogenen Schlussfeier präsentiert sich das Finale ab der ersten Minute als ein Wechselbad der Gefühle. Hoffen und Bangen, Jubel und Totenstille, Gekreische und Pfiffe, Trommelwirbel und ratlose Gesichter, alles war zu hören und zu sehen. Die Fans kamen links und rechts auf ihre Kosten und wie. Die Devise: Mal rauf, mal runter. Frankreich hatte es dem Gegner etwa 70 Minuten aber auch viel zu leicht gemacht, um das Spiel zu gewinnen. Aber dann ging ein Ruck durch das Team und innerhalb weniger Minuten stand der Ausgleich auf der Anzeigetafel. Dasselbe Bild in der Verlängerung, Argentinien geht in Führung, Frankreich schafft wieder den Ausgleich. Den Elfmeterkrimi lösten schließlich die Südamerikaner. Und somit hat das Land einen neuen Gott: Messi.

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Jetzt noch einmal meine Frage: Gerecht oder ungerecht? Ich weiß, dass man als Schreiberling die Neutralität wahren sollte, doch dieses Mal mache ich eine Ausnahme. Konkret formuliert: Ich mag Messi nicht. Seine Überheblichkeit, seine Arroganz, seine ständigen Meckereien und vor allem das Gemeckere und Blödgerede gegenüber den gegnerischen Spielern. So etwas tut man nicht, das ist unhöflich, einem Profisportler äußerst unwürdig. 

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Allein die andauernde Lobhudelei bei der Siegerehrung war für mich peinlich, kurzerhand habe ich die Aus-Taste am TV gedrückt. Es hat mir gereicht. Und den Franzosen, allen voran Kylian Mbappè sowie Ehrengast Emmanuel Macron ebenfalls. Der Frust war ihnen deutlich ins Gesicht geschrieben. Handschlag seitens Messi an die Franzosen, fast nicht zu sehen. Hat er ja nicht nötig als „Erlöser“, wie er in den argentinischen Medien betitelt wurde.

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Egal, die WM 2022 in Katar ist Geschichte, ob sie gut oder weniger gut war, (oder sogar die beste, wie FIFA-Chef Infantino sie bezeichnete), das entscheiden nur Sie, liebe Balaton Zeitungsleser. Für Deutschland war das vierwöchige Turnier ja relativ schnell vorbei. Das peinliche Aus haben wir mittlerweile verdaut, es kommen auch wieder andere Zeiten. Einen Trost habe ich noch zum Schluss: Messi muss ich mir nicht mehr antun, er hat seine aktive Laufbahn im Nationaltrikot endgültig beendet und kann sich nun auf seinen Millionen und den ruhmreichen Titeln als neuer Fußballgott ausruhen.

Bis bald,
Ihre Eva

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