Ministerium bestätigt Haushaltsdefizit von 4.593,4 Milliarden Forint im Jahr 2023

Ungarns kassenbasiertes Haushaltsdefizit belief sich Ende Dezember auf 4.593,4 Milliarden Forint, bestätigte das Finanzministerium in einer detaillierten Auswertung der am Montag veröffentlichten Daten – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Das zentrale Haushaltsdefizit belief sich am Ende des Monats auf 4.293,3 Milliarden Forint und die Sozialversicherungsfonds schrieben 412,3 Milliarden Forint rote Zahlen. Separate staatliche Fonds verzeichneten einen Überschuss von 112,3 Milliarden Forint. Das Haushaltsdefizit vergrößerte sich von 4.074,3 Mrd. Forint Ende November, aber das Ministerium merkte an, dass die Gesamtjahreslücke unter 4.672,1 Mrd. Forint im Vorjahr lag.

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Das Ministerium erklärte, der Krieg, die Energiekrise als Folge der Sanktionspolitik und das risikoreiche weltwirtschaftliche Umfeld hätten den Haushalt unter „erheblichen Druck“ gesetzt. Trotz der ungünstigen Umstände habe der Haushalt die Erhaltung des Wertes der Renten, die Fortführung der Familienbeihilfen und des regulierten Preisschemas für die Haushalte sichergestellt, so das Ministerium weiter. Das Ministerium wies darauf hin, dass sich die Ausgaben für das regulierte Preissystem für Haushalte im gesamten Jahr auf 1.373,5 Mrd. Forint beliefen und damit fast doppelt so hoch waren wie die 699,2 Mrd. Forint im Jahr 2022. Die Ausgaben für EU-finanzierte Programme beliefen sich im gesamten Jahr auf 2.812,2 Milliarden Forint, während die Transfers aus Brüssel 2.229,2 Milliarden Forint betrugen. Das Ministerium teilte mit, dass die Einnahmen aus Steuern und Beiträgen um 15,2 % gegenüber dem Basiszeitraum gestiegen sind. Das Finanzministerium schätzte zuvor das periodengerechte gesamtstaatliche Defizit der ESA auf 5,9 % des BIP im vergangenen Jahr.

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